„Haus in der Dorfmitte“  - Ein Platz zum Leben und Wohnen für mich?


Seniorenzentrum "Haus in der Dorfmitte", Ochsengässle 3, 72827 Wannweil

Tel. 07121 14 47 9 -0

Fax. 07121 14 47 9 - 14

eMail: sz-wannweil@zieglerscheanstalten.de

Internet: www.zieglerscheanstalten.de


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Vielen Dank dafür, dass Sie sich für das Seniorenzentrum “Haus in der Dorfmitte” interessieren! Sicher haben Sie viele Fragen: Bin ich im Seniorenzentrum “Haus in der Dorfmitte” gut aufgehoben? Kann ich mein selbst bestimmtes Leben und meinen individuellen Lebensstil dort weiterführen? Kann ich persönliche und lieb gewonnene Gegenstände mitbringen? Ist Hilfe für mich „rund um die Uhr“ gewährleistet? Solche Fragen wollen wir Ihnen in dieser Broschüre beantworten und Ihnen einen ersten Eindruck vom Seniorenzentrum „Haus in der Dorfmitte“ in Wannweil geben. Natürlich freuen wir uns auch über ein persönliches Gespräch mit Ihnen und zeigen Ihnen gerne unser Haus! Anschrift und Telefonnummer finden Sie am Ende der Broschüre.

Leben und Wohnen

Die zwei Wohngruppen des Seniorenzentrums “Haus in der Dorfmitte” bieten auf zwei Stockwerken Raum für insgesamt 38 Bewohnerinnen und Bewohner. Es besteht auf Nachfrage auch die Möglichkeit der Kurzzeitpflege. Das gesamte Haus ist, einschließlich der großzügig gestalteten Außenanlagen, barrierefrei

und behindertengerecht gebaut und modern ausgestattet. Insgesamt gibt es im Haus 38 Einzelzimmer.

Alle Pflegezimmer verfügen über ein Notrufsystem und bieten die Möglichkeit eines Fernseher- und Telefonanschlusses. Die Zimmer sind mit modernen Pflegebetten und Nachttischen ausgestattet. Tische, Stühle und Schränke sind ebenfalls vorhanden. Jedes Zimmer hat ein eigenes Duschbad mit Toilette. Auf jeder Wohnbereichsebene befindet sich darüber hinaus ein Pflegebad. Das Haus ist auch auf die besonderen

Bedürfnisse demenziell erkrankter Menschen eingestellt. Im Erdgeschoss gibt es eine beschützte Wohngruppe mit Wandelgang, Rundlauf und Garten für diesen Personenkreis. Angeschlossen an das Seniorenzentrum “Haus in der Dorfmitte” sind fünf Pflegenahe Wohnungen. Hier können Paare, bei denen ein Partner pflegebedürftig geworden ist, in der gemeinsamen Wohnung zusammenleben und sich gegenseitig wie zu Hause unterstützen. Pflegerische und hauswirtschaftliche Leistungen können individuell angefordert werden. Die einzelnen Wohnungen sind bereits auf die Erbringung von Pflegeleistungen hin ausgerichtet. Auch ein Tagesbetreuungsangebot ist geplant. Wir wollen, dass Sie sich bei uns im Seniorenzentrum “Haus in der Dorfmitte” wohl fühlen. Dazu gehört auch die Berücksichtigung Ihrer individuellen Einrichtungswünsche Ihres Zimmers. Eigene Möbel, liebgewordene

Erinnerungsstücke, Bilder und Pflanzen: So manches davon findet in den Zimmern wieder seinen Platz. Ebenso flexibel, wie wir uns auf Ihre individuellen Bedürfnisse einstellen, halten wir es im Übrigen mit den Besuchszeiten. Besucherinnen und Besucher sind jederzeit willkommen! Außerdem stehen Ihnen verschiedene Gemeinschaftsräume

zur Verfügung. Die Speisenversorgung umfasst vier Mahlzeiten täglich. Bei Bedarf werden Sonderkostformen

wie Vegetarische Kost, Zuckerfreie Kost oder Schonkost gereicht. Ihre Anregungen nehmen wir gerne auf. Leistungen, wie etwa eine medizinische Fußpflege oder Krankengymnastik, können auf Wunsch durch die Einrichtung vermittelt werden.

Versorgung und Pflege

Unser Anliegen im Seniorenzentrum Haus in der Dorfmitte ist es, die Pflege und die hauswirtschaftliche Versorgung unserer Bewohnerinnen und Bewohner stets nach aktuellen fachlichen Erkenntnissen zu leisten. Wir erbringen die individuell erforderlichen Pflegeleistungen bei Tag und Nacht einschließlich der medizinischen Behandlungspflege und der sozialen Betreuung. Großen Wert legen wir darauf, dass die Pflege und Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner sich immer an deren Bedürfnissen orientiert. Aktivierende Pflege heißt für uns: Wir ermutigen und unterstützen Sie dabei, Ihre Fähigkeiten einzubringen – bei der Körperpflege, beim Ankleiden, Essen, bei der Tagesgestaltung. Dazu sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gut ausgebildet oder angeleitet. Unsere Pflegefachkräfte sind Altenpflegerinnen und Altenpfleger, Krankenschwestern und Krankenpfleger. In Kooperation mit den umliegenden Fachschulen bilden wir künftige Altenpflegerinnen und Altenpfleger aus. Ständige Fort- und Weiterbildung ist ebenso selbstverständlich wie die kontinuierliche Weiterentwicklung und Umsetzung der Standards in Pflege und Hauswirtschaft.

Das Leistungsangebot

Wir legen Wert auf Ihr Wohlbefinden. Sie als Mensch stehen bei uns im Mittelpunkt. Zuwendung geben, für Sie da sein und ein offenes Ohr für Ihre Sorgen und Probleme haben: Das ist unser Anspruch.

Unser Leistungsangebot:

Wir sind eine von den Pflegekassen zugelassene Pflegeeinrichtung und erbringen unsere Leistungen

auf der Grundlage des Pflegeversicherungsgesetzes.

• Grundpflege in allen Pflegestufen

• Behandlungspflege (ärztlich verordnete Maß nahmen wie Medikamentengabe, s.c.-Injektionen, Verbände, usw.)

• Soziale Betreuung

• Hilfe bei der persönlichen Lebensführung

• Hauswirtschaftliche Leistungen

Kostenpflichtige Zusatzleistungen auf Anfrage

In Kontakt bleiben

Grundlage für unsere Arbeit sind die Wertschätzung und der Respekt Ihnen gegenüber. Wir wissen: Die Einbeziehung der Bewohnerinnen und Bewohner in das tägliche Leben in unserem Haus hat eine wichtige Bedeutung. Wir machen Ihnen Angebote, die sich an Ihren Möglichkeiten und Ressourcen sowie an Ihren Interessen orientieren. Neben wiederkehrenden Angeboten und Veranstaltungen wie etwa Gottesdiensten, Andachten, Gesprächsrunden, Gymnastik oder Bastelstunden haben auch immer wieder besondere Anlässe wie Feste und Feiern sowie gemeinsame Ausflüge oder Sonderveranstaltungen ihren festen Platz im Jahreslauf.

Freizeit gestalten

Wir haben ein offenes Haus und arbeiten eng mit den örtlichen Kirchengemeinden, Schulen, verschiedenen Kindergärten, dem Hospizdienst und ehrenamtlich Tätigen zusammen. So bleibt der Alltag im Seniorenzentrum „Haus in der Dorfmitte“ lebendig und abwechslungsreich!

Angehörigenarbeit und Ehrenamt

Wir sind offen für Anregungen und Kritik. Uns ist es wichtig, die Angehörigen unserer Bewohnerinnen und Bewohner in unsere tägliche Arbeit einzubinden. Wir schaffen Transparenz: So laden wir zum Beispiel regelmäßig zu Angehörigenabenden ein, in denen wir über unsere Tätigkeit und andere wichtige Themen informieren. Hier ist Raum für Rückmeldungen jeglicher Art. Wir bieten Angehörigen die Möglichkeit, sich in die Pflegeplanung einzubringen.

„Engagierte Angehörige sind für uns gleichzeitig Impulsgeber und kritische Instanz, die es uns ermöglichen, unsere Arbeit kontinuierlich zu verbessern.“

Natürlich stehen wir auch jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Wir wünschen uns, dass sich möglichst viele Angehörige oder auch sonst Interessierte in unserer Einrichtung ehrenamtlich engagieren. Dies kann auf vielfältige Art und Weise geschehen: bei der Organisation und Durchführung von Jahreszeitlichen Festen, bei Besuchsdiensten oder der Gestaltung und Teilnahme an den verschiedenen Aktivitäten, welche in unserer Einrichtung stattfinden. Nähere Informationen hierzu gibt Ihnen die Hausleitung des Seniorenzentrum „Haus in der Dorfmitte“.

Die Evangelische Altenheime in Baden-Württemberg gGmbH

Hervorgegangen ist die Evangelische Altenheime in Baden-Württemberg gGmbH (EABW) im Jahr 2004 aus dem Zusammenschluss des Vereins für Evangelische Altenheime in Württemberg e.V. mit den Zieglerschen Anstalten e.V. Wilhelmsdorfer Werke evangelischer Diakonie. Im Zuge der Fusion wandelte sich der Verein für evangelische Altenheime in Württemberg e.V. in die Evangelische Altenheime in Baden-Württemberg gGmbH um; beide Fusionspartner brachten ihre Altenhilfeeinrichtungen in die EABW ein. Gesellschafter der EABW sind die Zieglerschen Anstalten e.V., Wilhelmsdorf, mit einem Anteil von 80 % und der Förderverein für Evangelische

Altenheime in Baden-Württemberg e.V., Kirchheim unter Teck, mit einem Anteil von 20 %.Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung, die Übernahme und die Führung von Einrichtungen und Diensten der Altenhilfe auf der Grundlage des Evangeliums von Jesus Christus. Die EABW ist dem Diakonischen Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e.V. angeschlossen. Über die Jahre haben wir selbst oder in Kooperation mit unseren Partnern in unseren Einrichtungen ein umfassendes Angebotsspektrum aufgebaut: Neben dem klassischen Bereich der stationären Dauerpflege bieten wir Kurzzeitpflegeplätze an. Weitere Angebote in unseren Einrichtungen wie die Tagespflege oder Tagesbetreuung oder der offene Mittagstisch runden unser Leistungsspektrum ab und öffnen unsere Häuser nach Außen. Durch differenzierte Wohnangebote im Betreuten und Pflegenahen Wohnen können Seniorinnen und Senioren beruhigt in einer altersgerecht gestalteten Umgebung leben. Unterstützung im Alltag oder schnelle Hilfe im Notfall sind gewährleistet. Im ambulanten Bereich bietet unsere Diakonie-Sozialstation an den Standorten Bad Waldsee, Wilhelmsdorf und Ravensburg umfangreiche Leistungen an - von der pflegerischen Versorgung bis hin zu hauswirtschaftlichen Dienstleistungen. Die Integration unserer Einrichtungen und Dienste in das soziale und öffentliche Leben vor Ort liegt uns sehr am Herzen. Deswegen arbeiten wir eng mit den jeweiligen Gemeinden, Kirchengemeinden, Vereinen, ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie weiteren ortsansässigen Hilfsdiensten zusammen.

Die Zieglerschen Anstalten

Die Zieglerschen Anstalten e.V. sind ein diakonisches Unternehmen in gemeinnütziger Trägerschaft mit einem dichten Netzwerk sozialer Dienstleistungen. In den traditionsreichen Einrichtungen rund um das oberschwäbische Wilhelmsdorf und in den Landkreisen Biberach, Ravensburg, Reutlingen, Tuttlingen, Esslingen, Tübingen und dem Rems-Murr-Kreis arbeiten mehr als 2000 Frauen und Männer. Sie betreuen Kinder, Erwachsene und Senioren mit Behinderungen. Sie helfen Drogensüchtigen, Alkoholkranken oder Menschen mit Essstörungen. Sie beraten und behandeln Kinder mit Sprach- und Hörproblemen. Sie bilden Fachkräfte für Heilberufe aus. Sie pflegen Seniorinnen und Senioren. Sie unterstützen Jugendliche, die in schwierigen Situationen Hilfe brauchen. In den „Zieglerschen“ nimmt man sich Zeit für Menschen. Hier leistet man sich die so genannten „diakonischen Minuten“, die manchmal zu Stunden oder gar Nächten am Bett eines Patienten werden. Oder das Gespräch mit einem Kind, das seine Eltern vermisst. All das sind in den Zieglerschen selbstverständliche Leistungen, die nicht einem falsch verstandenen Effizienzdenken geopfert werden. Und dieses Selbstverständnis leben wir seit über 175 Jahren. Damals kamen 10 Siedler ins Moor des Pfrunger Rieds. Der damalige König Wilhelm hatte den zehn Pietisten ein unwirtliches Stück Land zugesprochen, um die Auswanderungswelle der schwäbischen Pietisten nach Russland zu stoppen. Wilhelm wünschte die Gründung einer Gemeinde nach dem Vorbild der Pietisten-Gemeinde Korntal – und die Siedler erfüllten seinen Wunsch. Also wurde es 1824, mitten im Moor, gegründet: Wilhelmsdorf. Zugleich begann die Arbeit mit Hilfebedürftigen, 1830 entstand die „Rettungsanstalt armer und verwahrloster Kinder“. Sieben Jahre später berief Gottlieb Wilhelm Hoffmann, der Gründer Korntals und Wilhelmsdorfs, den Taubstummenlehrer August Friedrich Osswald nach Wilhelmsdorf. Osswald gründete 1837die „Taubstummenanstalt“ in Wilhelmsdorf – und legte damit den Grundstein für die diakonische Arbeit der Zieglerschen Anstalten. Heute sind die Zieglerschen Anstalten ein ökonomisch denkendes Unternehmen mit hohen professionellen Ansprüchen. Ein Unternehmen jedoch, in dem Wirtschaftlichkeit und die Sorge um Menschen kein Widerspruch sind. Denn nur im Gleichgewicht beider Seiten können die Zieglerschen auch künftig ihren Auftrag - die Sorge um Leib, Seele und Geist der Menschen - erfüllen. Als modernes Sozialunternehmen mit Zukunft.