Sitzungsbericht aus der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats vom 10. Januar 2019

 

TOP 1 Verleihung der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg an

 

Die Vorsitzende begrüßt den Gemeinderat, die Presse, Herr Dr. Majer, die zu ehrenden Gäste und alle Freunde und Familien, die heute mitgekommen sind. Die Vorsitzende erklärt, dass dies heute ihre letzte GR-Sitzung als Vorsitzende sei. In der nächsten GR-Sitzung sei sie nur in der Funktion als Amtsverweserin tätig. Daher solle man bitte heute nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Sie wolle vorab noch erwähnen, dass man Gemeinderäte bisher für ein 20-jähriges Ehrenamt geehrt habe. Nun gebe es auch die Möglichkeit, dass man für ein 10-jähriges Ehrenamt geehrt werden könne. In der heutigen Sitzung werden einige Vereinsvorstände und Gemeinderäte geehrt. Mit diesem Dank möchte man auch alle einschließen, die in den letzten 24 Jahren im Gemeinderat und in den Vereinen eine hervorragende Arbeit geleistet haben, aber leider dafür nicht geehrt werden können.

 

Hauke Petersen

 

Die Vorsitzende bittet Herrn Hauke Petersen neben ihr Platz zu nehmen.

 

Die Vorsitzende erzählt, dass der Krankenpflegeverein sich seit 1978 in Wannweil um hilfebedürftige, vorwiegend um ältere Mitbürger und Mitbürgerinnen, die nicht mehr selbständig das Haus verlassen können kümmere. Der Krankenpflegeverein versuche, dass alle Mitbürger am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Schon seit 2008 sei Herr Petersen Vorsitzender des Krankenpflegevereins Wannweil und kümmere sich mit einem Team ebenfalls ehrenamtlich Tätiger um das Gemeinwohl besorgter Mitstreiter, um pflegende Angehörige, die in der täglichen Fürsorge für alte Menschen oft unermesslich viel leisten. Er schaffe dabei bei diesem und jenem Treffen immer Gelegenheiten, die Leute zu Wort kommen zu lassen und wolle dies nach dem Vorbild der Metzinger "Seniorenpaten" gerne in eine "Arbeitsgemeinschaft Besuchsdienst" ausbauen. Herr Petersen nehme regelmäßig am Besuchsdienst teil. Hierbei stehe vor allem der Kontakt mit den älteren Mitbürger und Mitbürgerinnen im Vordergrund. Als ehemaliger Gymnasiallehrer für Geschichte, Gemeinschaftskunde und Deutsch wisse er, dass diese Menschen Zeiten und Ereignisse miterlebt haben, die jüngere Generationen nur aus Büchern oder aus dem Fernsehen kennen. Bei den Zeitzeugen-Abenden, die er gemeinsam mit der Wannweiler Gemeindebücherei und deren Leiterin Tina Ulmer-Trauner regelmäßig initiiere, mache er die Wannweiler Ortsgeschichte einem breiten Publikum bekannt. Hauke Petersen sei fest davon überzeugt, dass ältere Menschen mehr Aufmerksamkeit und Zuneigung benötigen. Aus diesem Grund gehöre er auch dem Vorstand des Vereins "Freundeskreis Pflegehaus" an, der sich aktiv im Wannweiler Seniorenzentrum "Haus in der Dorfmitte" einbringe. Jeden Freitag lade er, zusammen mit seiner Frau Elisabeth Westbomke, die ihn bei all seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten unterstütze, zum bunten Nachmittag ein. Lesen, Singen und Spielen stehe dann auf dem Programm. Denn wenn es jemanden gebe, der den alten Menschen, von denen viele an einer demenziellen Erkrankung leiden, zuhöre, dann würden diese auch viel mehr über ihr Leben erzählen. Diese Erfahrung habe Herr Petersen bereits vor vielen Jahren gemacht: Damals besuchte er zusammen mit seinen Schülern das Metzinger Altenheim des evangelischen Diakonissenrings. Der regelmäßige Treff der Generationen tat beiden Seiten gut, die Jüngeren lasen den Älteren vor, machten Spiele mit ihnen, die Älteren berichteten aus ihrem häufig bewegten Leben. Besonders am Herzen liege Hauke Petersen seine Tätigkeit beim Arbeitskreis Leben Reutlingen/Tübingen (AKL), der Menschen, die von Suizid-Gedanken gequält werden oder sich in sehr schwierigen Lebensphasen befinden Hilfe anbiete. Er gehöre zu den ausgebildeten Ehrenamtlichen, die sich um die Menschen in Not kümmern, sie regelmäßig treffen und ihnen versuchen, nahezubringen, dass jemand für sie da sei und für ihre Probleme ein offenes Ohr habe. Der menschliche Kontakt sei dabei ziemlich wichtig. Aktives Zuhören laute das Motto, denn, so Petersen, "Ratschläge können oft auch Schläge sein". Aus den Gesprächen heraus, so seine Erfahrung, würden die Betroffenen oft auch Lösungen für sich selbst finden. Frau Rösch bedankt sich ganz herzlich für die stets gute Unterstützung und Zusammenarbeit und wünscht Herr Petersen beste Gesundheit und dem Krankenpflegeverein weiterhin eine erfolgreiche Vereinsarbeit.

 

Die Vorsitzende übergibt Herr Petersen eine Verleihungsurkunde und eine Ehrennadel.

 

Herr Petersen bedankt sich für die Auszeichnung.

 

Stefan Wagner

 

Die Vorsitzende bittet Herrn Stefan Wagner neben ihr Platz zu nehmen.

 

Die Vorsitzende führt aus, dass Herr Wagner schon seit 1975 Mitglied im Reitverein sei. Somit sei er schon über 40 Jahre im Reitverein Mitglied. Seine erste ehrenamtliche Tätigkeit habe Herr Wagner 1993 als Aktivenvertreter im Reitverein ausgeübt. Zu dieser Zeit seien noch fast alle Gründungsmitglieder auf der Reitanlage vertreten gewesen. Früh habe man seine Fähigkeiten erkannt und deshalb wurde Herr Wagner schon 1996 zum zweiten Vorsitzenden ernannt. Mit Herr Gogel, als ersten Vorsitzenden, bildete sich ein richtiges Dreamteam. Schließlich wurde Herr Wagner 2005 zum ersten Vorsitzenden des Reitvereins gewählt. Doch wie schon erwähnt, sei Herr Wagner, bevor er den ersten Vorsitz übernommen habe, schon 3 Jahre als Aktivenvertreter und 9 Jahre als 2. Vorstand im Reitverein Wannweil tätig gewesen. Der Reitverein biete optimale Reit- und Trainingsmöglichkeiten. Somit werden immer wieder Reitturniere in Wannweil ausgetragen, bei denen Herr Wagner selbst Mitglied im Turnierausschuss sei. Erflogreich könne man auf den Bau des Vereinsstalls für 20 Pferde zurückblicken, der mit viel Einsatz und Engagement errichtet wurde. Herr Wagner sei hierbei ein hervorragender Manager zwischen dem Reitverein und der Verwaltung gewesen. Des Weiteren sei eine Kooperation zwischen dem Förderverein der Uhlandschule und dem Reitverein entstanden. Die Kinder der Kernzeitbetreuung würden regelmäßig Reitunterricht erhalten. Frau Rösch bedankt sich ganz herzlich für die stets gute Unterstützung und Zusammenarbeit und wünscht Herr Wagner beste Gesundheit und dem Reitverein weiterhin eine erfolgreiche Vereinsarbeit.

 

Die Vorsitzende übergibt Herrn Wagner eine Verleihungsurkunde und eine Ehrennadel.

 

Herr Wagner gibt an, dass man gerne die Gemeinde unterstütze. Im Gegenzug könne man sich aber auch immer auf die Gemeinde verlassen. Herr Wagner nehme die Ehrung gerne an und weist darauf hin, man nur so gut sei, wie das Team, das hinter einem stehe. Den Dank gebe er gerne an den gesamten Reitverein weiter.

 

Manfred Wolfer

 

Die Vorsitzende bittet Herrn Manfred Wolfer neben ihr Platz zu nehmen.

 

Die Vorsitzende gibt an, dass sich die Ortsgruppe Wannweil des Schwäbischen Albvereins seit ihrer Gründung 1891 nicht nur dem Wandern, sondern vor allem der regionalen Kultur mit all ihrem Reichtum widme. Der Schwäbische Albverein wolle das Besondere und das Typische, das in unserem Wandergebiet vom Taubergrund zum Bodensee, vom Schwarzwaldrand bis zum Ries daheim sei, pflegen und erhalten. Dazu würde der Schutz von Natur und Landschaft ebenso wie die Pflege von Sprache, Musik und Lied dazu zählen. Daraus würden sich reichhaltige Wander- und Veranstaltungsprogramme, die für alle Bürger der Gemeinde Wannweil und Umgebung offen seien, sowie viele Möglichkeiten der Erholung, Entspannung und Geselligkeit ergeben. Genau dieses bunte Veranstaltungsprogramm unterscheide die Ortsgruppe Wannweil des Schwäbischen Albvereins von andern Ortsgruppen. Herr Wolfer sei seit 1994 in verschiedenen Ausschüssen tätig und wurde 1998 zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Seit 2013 habe er den Vorsitz inne. Er engagiere sich federführend für viele gemeindeoffene Veranstaltungen der Ortsgruppe. Besonders am Herzen liege ihm die Jugend- und Familienarbeit im Schwäbischen Albverein der Ortsgruppe Wannweil. So werde jährlich ein Familienwochenende geplant und auch eine Familien-Radtour durchgeführt. Eins der ersten gemeinsamen Projekte sei der Bau der Halfpipe gewesen. Es wurde geplant, geschweißt und gehämmert. Des Weiteren habe der Schwäbische Albverein einen Wanderweg rund um Wannweil geplant. Außerdem sei Herr Wolfer noch von 1999 bis 2014 im Gemeinderat tätig gewesen. Dort habe er sich speziell für die Partnerschaft mit Mably eingesetzt. Der Schwäbische Albverein sei auch heute noch der aktivste Verein, der die Partnerschaft unterstütze. Zum 10-jährigen Jubiläum habe Herr Wolfer eine Radtour nach Mably organisiert, die den Teilnehmern noch heute in bester Erinnerung sei und eventuell noch einmal durchgeführt werden sollte. Frau Rösch bedankt sich ganz herzlich für die stets gute Unterstützung und Zusammenarbeit und wünscht Herr Wolfer beste Gesundheit und dem Albverein weiterhin eine erfolgreiche Vereinsarbeit.

 

Die Vorsitzende übergibt Herrn Wolfer eine Verleihungsurkunde und eine Ehrennadel.

 

Herr Wolfer gibt an, dass er Herr Wagner nur zustimmen könne. Auch er gebe den Dank gerne an den gesamten Schwäbischen Albverein weiter.

 

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.

 

 

 

TOP 2 Verleihung der Ehrennadel des Gemeindetags an

 

Die Vorsitzende gibt an, dass heute einige Gemeinderäte für ihr 10-jähriges, 20-jähriges und sogar 30-jähriges ehrenamtliches Engagement geehrt werden. Sie werde die entsprechenden Gemeinderäte nach vorn bitten und dann die großen Projekte in dieser Zeit hervorheben.

 

Dr. Christoph Treutler, Sigrun Franz-Nadelstumpf, Ulrich Joos , Thomas Leibssle

 

Die Vorsitzende bittet Herrn Dr. Christoph Treutler und Frau Sigrun Franz-Nadelstumpf neben ihr Platz zu nehmen.

 

Die Vorsitzende berichtet an, dass Herr Dr. Treutler und Frau Franz-Nadelstumpf für ihr 10-jähriges ehrenamtliches Engagement im Gemeinderat geehrt werden. An dieser Stelle würde sie normalerweise auch Herr Joos und Herr Leibssle nach vorne bitten. Diese seien heute aber leider verhindert. In den letzten 10 Jahren wurden einige große Projekte, wie die Planung bei der Spinnerei, der Neubau des Feuerwehrhauses und der Neubau des Kindergartens in der Jahnstraße auf die Beine gestellt. In diese Zeit falle auch die Planung für den Bau von Sozialmietwohnungen, die zwischenzeitlich durch einen Bürgerentscheid kurz gestoppt wurde. Sie persönlich sei sehr froh, dass der Investor nicht abgesprungen sei und man die Sozialmietwohnungen nun nach dem alten Bebauungsplan bauen könne. Herr Dr. Treutler sei von 2002 bis 2008 und von 2014 bis heute im Gemeinderat tätig. Zwischen 2008 und 2014 sei er beruflich in Singapur unterwegs gewesen. Die Vorsitzende habe es sehr geschätzt, dass Herr Dr. Treutler die Interessen der GAL und auch sein technisches Wissen in den Gemeinderat miteingebracht habe. Bei der Herangehensweise von schwierigen Fällen habe man gemerkt, dass Herr Dr. Treutler sehr strukturiert arbeite. Dieses strukturierte Arbeiten habe er wahrscheinlich seiner beruflichen Tätigkeit zu verdanken. Nennenswert sei außerdem noch das große soziale Engagement. Herr Dr. Treutler sei zwei Jahre als Flüchtlingsbeauftragter für die Gemeinde Wannweil und Walddorfhäslach tätig gewesen.

 

Die Vorsitzende übergibt Herr Dr. Treutler eine Ehrenurkunde und eine Ehrennadel.

 

GR Dr. Treutler bedankt sich für die Zusammenarbeit und gibt an, dass auch Frau Rösch ein großes Herz im sozialen Bereich habe.

 

Die Vorsitzende gibt an, dass sie persönlich mit Frau Franz-Nadelstumpf durch die Diakoniestation Härten sehr eng zusammen arbeite. Des Weiteren sei Frau Franz-Nadelstumpf auch im Freundeskreis Pflegeheim tätig. Viele können von sich behaupten, dass sie mit dem Auto oder dem Bus nach Mably gefahren seien. Wenige seien sogar schon mit dem Fahrrad nach Mably gefahren. Frau Franz-Nadelstumpf könne aber stolz behaupten, dass sie mit ihrem Mann von Wannweil nach Mably gewandert sei. Dies sei eine herausragende Leistung.

 

Die Vorsitzende übergibt Frau Franz-Nadelstumpf eine Ehrenurkunde und eine Ehrennadel.

 

GRin Franz-Nadelstumpf bedankt sich für die Zusammenarbeit. Außerdem sei sie auch der Familie, dem Gemeinderat, allen Vereinen und allen sonstigen Weggefährten sehr dankbar.

 

Die Vorsitzende gibt an, dass Herr Leibssle aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein könne. Herr Leibssle sei neben dem Gemeinderat ein sehr engagiertes Mitglied bei der DLRG. Ein großes Dankeschön gehe auch an die DLRG, ohne die kein öffentliches Schwimmen möglich wäre. Im Gegensatz zu anderen Gemeinden würde Wannweil noch über ein Schwimmbecken verfügen. Herr Joos könne nicht anwesend sein, da er sich zu dieser Zeit immer im Urlaub in Thailand befinde. Herr Joos sei ein Gewinn für den Gemeinderat. Dieser sei zwar eher unauffällig, aber habe das Ohr immer ganz nah an der Bevölkerung. Sie dankt beiden für ihr großes Engagement.

 

Erwin Hallabrin

 

Die Vorsitzende bittet Herrn Erwin Hallabrin neben ihr Platz zu nehmen.

 

Die Vorsitzende gibt an, dass Herr Hallabrin für sein 20-jähriges ehrenamtliches Engagement im Gemeinderat geehrt werde. Herr Hallabrin sei seit 1999 im Gemeinderat und habe somit die 20 Jahre noch nicht ganz erreicht. Es konnte mit dem Gemeindetag ausgehandelt werden, dass man die Ehrung vorziehen könne. Die großen Projekte vor 20 Jahren seien u.a. die Planung des Pflegeheims, das Hochwasser 2002 und der Beginn der Partnerschaft mit Mably gewesen. Auch der Bauhof wurde verlagert. Viele können sich wahrscheinlich nicht erinnern, dass der Bauhof früher an dem Ort des heutigen Pflegeheims angesiedelt gewesen sei. Herr Hallabrin sei viele Jahre Vorsitzender des CDU-Ortsvereins gewesen und habe auch immer wieder im Pflegeheim ausgeholfen.

 

Die Vorsitzende übergibt Herrn Hallabrin eine Ehrenurkunde und eine Ehrennadel.

 

GR Hallabrin bedankt sich für die Zusammenarbeit und gibt an, dass man sich immer für das Wohl der Wannweiler eingesetzt habe. Er danke allen WählerInnen, die im 20 Jahre lang vertraut haben.

 

Helmut Bader, Erich Herrmann

 

Die Vorsitzende bittet Herrn Helmut Bader und Herrn Erich Herrmann neben ihr Platz zu nehmen.

 

Die Vorsitzende gibt an, dass Herr Helmut Bader und Herr Erich Herrmann für ihr 30-jähriges ehrenamtliches Engagement im Gemeinderat geehrt werden. Die Vorsitzende weist darauf hin, dass dies eine sehr seltene Auszeichnung sei. Herr Bader und Herr Herrmann haben über 7000 Tagesordnungspunkte abgearbeitet. Zu Beginn ihrer Tätigkeit als Gemeinderat seien sie noch die Jungspunde im Gemeinderat gewesen. Außerdem seien sie die einzigen Gemeinderäte, die auch noch unter Herr Scherret aktiv gewesen seien. Größere Projekte seien damals die Gustav-Werner-Straße und die Sanierung der Dorfstraße gewesen. Damals habe es zur Gustav-Werner-Straße sogar einen Bürgerentscheid gegeben. Zu Beginn ihrer Amtszeit 95 sei auch die Zeit der Hauptkatastrophen gewesen. So habe es einen großen Brand beim Gummireif und einen großen Brand beim Telekommunikationszentrum in Bad Urach gegeben. Damals habe man eine Woche nicht telefonieren können. Als Sicherheitsmaßnahme habe man damals einen Notposten im Rathaus eingerichtet. Die Vorsitzende bedankt sich bei Herr Bader und Herr Herrmann für die Unterstützung zu Beginn ihrer Amtszeit. Herr Bader und Herr Herrmann könnten kaum unterschiedlich sein. Herr Bader sei seilten pünktlich, melde sich kaum zu Wort und sei ein Wirtschaftsexperte. Dennoch sei er immer gut informiert. Herr Herrmann sei immer pünktlich, immer bestens vorbereitet und der Wortführer im Gemeinderat. Doch obwohl die beiden sehr unterschiedlich seien, würden sie fast immer zum gleichen Ergebnis kommen. Nur bei dem Thema Gustav-Werner-Straße und bei der Anhebung der Gewerbesteuer seien beide unterschiedlicher Meinung. Herr Bader sei zu Weihnachten sehr engagiert beim Verkauf von Tannenbäumen. Des Weiteren betreibe Herr Bader eine kleine Mosterei nach altem Handwerk. Dies sei mittlerweile auch sehr selten.

 

Die Vorsitzende übergibt Herrn Bader eine Ehrenurkunde und eine Ehrennadel.

 

GR Bader gibt an, dass er eine lange Zeit sehr gerne zu den Sitzungen von Frau Rösch gekommen sei.

 

Die Vorsitzende führt aus, dass bei Herr Herrmann speziell zu erwähnen sie, dass er seit 1999 als stellvertretender Bürgermeister aktiv sei. Außerdem sei Herr Herrmann bei den Gemeinderatswahlen der Stimmenkönig. Sie danke Herr Herrmann für diese Unterstützung. Besonders seien ihr die langen Telefonate mit Herr Herrmann in Erinnerung geblieben, die immer damit angefangen haben, dass er sich gemeldet habe und gesagt habe, dass er nur kurz etwas besprechen wolle. Herr Herrmann habe die Themen von allen Seiten betrachtet und der Gemeinde immer auf die Finger gesehen. Auffallend sei noch gewesen, dass er den Vorschlägen der Fachleuten oft nicht vertraut habe und so einiges hinterfragt habe. Öfters sei man unterschiedlicher Meinung gewesen. Doch es müsse festgehalten werden, dass wenn eine Entscheidung im Gemeinderat getroffen wurde, die nicht dem Gedanken von Herr Herrmann entsprochen habe, habe er diese Entscheidung stets nach außen mitgetragen und die Verwaltung unterstützt.

 

Die Vorsitzende übergibt Herrn Herrmann eine Ehrenurkunde und eine Ehrennadel.

 

GR Herrmann gibt an, dass Frau Rösch ihm viel Arbeit gemacht habe. Diese habe er aber gerne gemacht. Er wolle noch erinnern, dass auch er damals Frau Rösch vor 24 Jahren als Bürgermeisterin eingesetzt habe. Herr Herrmann sei 30 Jahre in der Kommunalpolitik, da er etwas bewegen wolle. Ab und zu habe man sich gestritten, aber im groben Rahmen habe man immer zueinander gefunden. Herr Herrmann werde sich wieder zur Gemeinderatswahl aufstellen lassen und wolle helfen den Generationswechsel im Gemeinderat vorzubereiten.

 

Die Vorsitzende möchte noch einmal darauf hinweisen, dass die Ehrungen leider immer nur ein Auszug auf einige Personen seien. Hinter jedem stehe eine Familie, Freunde und Vereinsmitglieder. Diesen würde der Dank ebenfalls gelten.

 

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.

 

 

TOP 3 Bekanntgaben und Informationen

 

Die Vorsitzende gibt an, dass am Freitag, den 18.01.2019 ihre Verabschiedung und die Einsetzung von Herr Dr. Majer in der Uhlandhalle in Wannweil stattfinde. Hierzu sei jeder Bürger und jede Bürgerin herzlich eingeladen. Ein großes Dankeschön gehe an den Gemeinderat und die Vereine für die Organisation.

 

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.

 

TOP 4 Verschiedenes, Wünsche und Anfragen


Die Vorsitzende gibt an, dass vor dem Sitzungssaal noch ein kleiner Umtrunk aufgebaut wurde. Die Vorsitzende wünsche allen ein gutes Jahr 2019 und bedanke sich für die gute Zusammenarbeit bei dem Gemeinderat und auch bei der Presse.

 

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr vorliegen, schließt die Vorsitzende die öffentliche Sitzung um 21:11 Uhr.

 

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.