Sitzungsbericht aus der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats vom 15. März 2018

 

TOP 5 Bogenschießanlage

 

Die Vorsitzende begrüßt die Bürgerinnen und Bürger, die Gemeinderäte und die Presse und gibt an, dass sich der Gemeinderat und die Verwaltung vor der Sitzung des technischen Ausschusses den geplanten Bogenschießstand beim Tennisverein angesehen habe. Die Vorsitzende verweist auf die GR-Drucks. -2018-33 ö - Anl.z.Prot.- und freue sich sehr Frau Gass und das Ehepaar Welsch vom Schützenverein begrüßen zu dürfen. Der Schützenverein Wannweil suche bereits seit Jahren einen geeigneten Platz, um auch im Freien Bogenschießen zu ermöglichen. Die Bogenabteilung sei eine junge und wichtige Abteilung im Schützenverein Wannweil. Am 12. September 2017 habe eine Besichtigung mit dem Gutachter Horst Reber stattgefunden, um den Standort der Bogenschießanlage zu optimieren. Dabei sei man zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Schießbahn, die parallel zum hinteren Bereich der Tennisplätze verlaufe ideal sei. Insbesondere hätte diese Lage den Vorteil, dass der vorhandene Schuppen hervorragend zur Anbringung eines Pfeilfangnetzes geeignet sei und man in diesem Schuppen nach Absprache mit dem Reitverein auch die Schießtafeln lagern könne. Der sich daneben befindende Fußgängerweg werde mit einer Kette abgesperrt. Außerdem sei zu erwähnen, dass die Bögen des Schützenvereins von der Durchschlagskraft auf das Sportschießen ausgerichtet seien. Diese Bögen seien nicht für die Jagd geeignet. Die Bogenabteilung werde sehr sorgfältig mit den Bögen und den Pfeilen umgehen, damit auch keine Gefahr für andere bestehe. Des Weiteren werde genau festgelegt an welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit das Bogenschießen erlaubt sei und die Haftung liege beim Schützenverein. Mit den betroffenen Vereinen habe am 7. Februar 2018 eine Abstimmungsbesprechung im Rathaus stattgefunden.

 

GRin Franz-Nadelstumpf erkundigt sich, ob bei jedem Training alles neu aufgebaut werde und anschließend wieder komplett abgebaut werde.

 

Die Vorsitzende erklärt, dass die Schießtafeln in dem Schuppen aufbewahrt werden und die Bögen nehme der Schützenverein in Verwahrung.

 

GR Leibssle finde es toll, insbesondere für die Jugend, dass der Schützenverein das Bogenschießen anbiete.

 

GRin Franz-Nadelstumpf könne diesem nur zustimmen.

 

Beschlussvorschlag:

 

Dem Schützenverein Wannweil wird erlaubt, entsprechend dem Lageplan des Gutachters eine Bogenschießanlage zu errichten.

 

Die Verwaltung wird beauftragt, eine entsprechende Vereinbarung vorzubereiten, in welcher die Trainingszeiten auf zwei Tage begrenzt werden und die Gebiete einzuzeichnen sind, die nach Möglichkeit von der Benutzung freizuhalten sind.

 

Die Haftung für die Schießanlage ist auf den Schützenverein zu übertragen.

 

Der Gemeinderat stimmt dem Beschlussvorschlag einstimmig zu.

 

Frau Gass bedankt sich bei dem Gemeinderat und der Verwaltung für ihre Mühe.

 

TOP 1 Jahresbericht der Bücherei

 

Die Vorsitzende begrüßt Frau Ulmer-Trauner von der Bücherei und verweist auf die GR-Drucks. -2018-30 ö - Anl.z.Prot.-.

 

Frau Ulmer-Trauner stellt einen sehr ausführlichen Bericht über die Geschehnisse in der Bücherei im Jahr 2017 vor. Im Jahr 2017 haben 1.821 Wannweilerinnen und Wannweiler die vielfältigen Angebote der Bücherei genutzt. 667 Leserinnen und Leser haben sich im vergangen Jahr Medien ausgeliehen. Im Vergleich zum Jahr 2016 konnten im Jahr 2017 96 neue Leserinnen und Leser gewonnen werden. Der Medienbestand habe zum Jahresende 2018 15.637 betragen. Im Verbund Neckar-Alb würden noch zusätzlich 27.682 eMedien zum Ausleihen zur Verfügung stehen. Insgesamt wurden 51.750 Medien ausgeliehen. Die Onleihe Neckar-Alb sei ein Erfolgsprojekt. 124 Wannweilerinnen und Wannweiler würden Gebrauch von der Möglichkeit der Onleihe machen. Dies sei ein Zuwachs von 41 Neuzugängen. Der große Vorteil sei, dass die Ausleihe bei der Onleihe unabhängig von dem Tag, der Uhrzeit und dem Ort sei. Im Jahr 2017 habe es 33 Kinder-Veranstaltungen mit insgesamt 1234 Besuchern und 16 Erwachsenen-Veranstaltungen mit insgesamt 587 Besuchern gegeben. Ein herzliches Dankeschön für ein gelungenes Jahr 2017 gehe natürlich an die Frau Bürgermeisterin Rösch, die Gemeindeverwaltung und den Gemeinderat für ihre Unterstützung. Auch der Presse, die mit ihrer Berichterstattung sehr zur Öffentlichkeitsarbeit beitrage sei man sehr dankbar. Zu guter Schluss gibt Frau Ulmer-Trauner an, dass eine Bücherei nur so gut wie ihr Team sei und bedankt sich bei ihren Kolleginnen Frau Bernhardt-Staniek und Frau Kurz.

 

 Die Vorsitzende bedankt sich bei Frau Ulmer-Trauner und ihren Kolleginnen und weist darauf hin, dass sich die Bücherei durch die vielen und gut besuchten Veranstaltungen von anderen Büchereien abhebe. Außerdem sei es lobenswert, dass sich die Bücherei darum kümmere, dass sich die kleineren Kinder an Lesematerial herantasten würden. Alle Bürgerinnen und Bürger, die die Bücherei nutzen, würden sich sehr wohl fühlen.

 

GR Allagier betont, dass die Bücherei eine sehr wichtige Institution sei und in der Gemeinde Wannweil hohe Anerkennung genieße. Die verschiedenen Veranstaltungen seien herausragend und seien nur durch sehr großes Engagement zu bewältigen.

 

GR Dr. Treutler bedankt sich für das breite Angebot für Jung und Alt und gibt an, dass es sehr schön sei, dass man nicht stillstehe und nach neuen Erweiterungen suche.

 

GR Hespeler findet, dass die Arbeit mit den Kindern und das Heranführen an die Medien unbezahlbar sei. Die Bücherei würde sehr viel leisten und hierfür sei man sehr dankbar.

 

GR Rasp bewundere die Arbeit und darüber hinaus das kulturelle Programm sehr. Es sei schön zu sehen, dass man an die Kinder und die Jugendliche herangehe und sie zum Lesen heranführe.

 

GRin Franz-Nadelstumpf ist begeistert von den schönen innovativen Ideen, wie z.B. den Leseclub. Den Kindern dabei zu helfen das Lesen zu erlernen sei sehr wertvoll.

 

GR Lietz ergänzt, dass Frau Ulmer-Trauner schon gesagt habe, dass die Bücherei nur so gut wie das Team sei und das Team in der Bücherei sei große klasse.

 

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.

 

TOP 2 Jahresbericht der Volkshochschule Wannweil

 

Die Vorsitzende begrüßt Frau Binder von der Volkshochschule Wannweil.

 

Frau Binder gibt an, dass sie vor knapp zehn Jahren diese Arbeit übernommen habe und eine schöne Entwicklung zustande gekommen sei. Die VHS Wannweil habe zwischen 50 und 60 Kurse pro Semester im Angebot. Die Teilnehmerzahl sei nicht von der Anzahl der durchgeführten Kurse abhängig. Im Jahr 2016 wurden 96 Kurse und im Jahr 2017 89 Kurse durchgeführt. Die Teilnehmerzahl sei mit 1040 in beiden Jahren exakt gleich. Aufgrund von räumlichen Problemen im Rathaus und im Gemeindehaus sei man auf den Elternakademieraum vom Förderverein der Uhlandschule ausgewichen. Zusätzlich habe man neue Ideen entwickelt, wie z.B. ein PKW-Sicherheitsfahrtraining für Senioren oder ein Kreativangebot für Kinder in der Spinnerei. Außerdem sei noch zu erwähnen, dass es zu einer Änderung in der Bezuschussung der Gesundheitskurse durch die Krankenkassen gekommen sei. Generell gelte, dass pro Versichertem und Kalenderjahr max. 2 Kurse bezuschusst werden, wenn ein Teilnehmer / eine Teilnehmerin 80 % des Kurses anwesend sei. Kurse, die eine Gruppengröße von 15 Teilnehmer/innen übersteigen, Kurse die Dauerangebote und Fortgeschrittenenkurse seien, etc. würden aus der Bezuschussung herausfallen.

 

Die Vorsitzende bedankt sich bei Frau Binder für ihr Engagement und weist darauf hin, dass dieses Thema gerade in Wannweil sehr interessant sei. In Wannweil würde es sehr viele Organisationen/Vereine geben, die auch verschiedene Kurse anbieten würden. Dadurch würde ein kleiner Konkurrenzkampf entstehen. Ebenso spannende sei es mit dem Trend mitzugehen und sich neue Projekte/Kurse zu überlegen.

 

GR Rasp schließt sich dem Dank an und erkundigt sich, ob auch Anregungen zu neuen Kursvorschlägen aus der Bevölkerung kommen würden.

 

Frau Binder bejaht dies. Es würden öfters Anregungen aus der Bevölkerung kommen.

 

GR Herrmann bedankt sich ebenso bei Frau Binder und fügt hinzu, dass die Breite an Angeboten durch die Volkshochschule, die Bücherei, den Förderverein der Uhlandschule und die Vereine sehr große sei. Hier werde eine tolle Arbeit geleistet.

 

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.

 

TOP 3 Bebauungsplan „Echazufer“

- Abwägung der Anregungen im Rahmen der 2. öffentlichen  

  Auslegung

- Satzungsbeschluss

 

Die Vorsitzende begrüßt Herr Stahlecker und verweist auf die GR-Drucks. -2018-27 ö - Anl.z.Prot.- und die GR-Drucks. -2018-28 ö - Anl.z.Prot.-. Die Vorsitzende erläutert, dass der Gemeinderat in seiner Sitzung am 28.04.2016 den Aufstellungsbeschluss für das Neubaugebiet im Bereich des ehemaligen Feuerwehrhauses gefasst habe. Nach der frühzeitigen Unterrichtung der Öffentlichkeit und Beteiligung der Behörden zum Vorentwurf wurden die eingegangenen Stellungnahmen und Anregungen in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates am 15.09.2016 behandelt und gegeneinander abgewogen. Die Ergebnisse der Abwägung wurden in den Bebauungsplan eingearbeitet. Am 13.07.2017 wurde der Entwurf beschlossen und im Anschluss die Beteiligung der Öffentlichkeit sowie die förmliche Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange durchgeführt. Gemäß § 4 (2) BauGB seien die Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange an dem Bebauungsplanverfahren beteiligt worden. Von sieben Trägern öffentlicher Belange habe man eine Stellungnahme erhalten. Gemäß § 3 (2) BauGB wurde der Entwurf zum Bebauungsplan öffentlich ausgelegt. Von den Bürgern habe es in der Zeit der öffentlichen Auslegung keine Stellungnahme gegeben. Die textlichen Festsetzungen und Hinweise wurden redaktionell ergänzt und liegen nun gemeinsam mit der Planzeichnung und den örtlichen Bauvorschriften in der Fassung vom 26.02.2018 zum Satzungsbeschluss vor. Zwischenzeitlich wurde der wasserrechtliche Antrag zum „Umbau des Sohlabsturzes in der Echaz in eine Raue Rampe und Umgestaltung des Echazufers“ genehmigt.

 

Herr Stahlecker fasst die Planung kurz noch einmal zusammen. Das Bebauungsgebiet befinde sich im Gebiet des ehemaligen Feuerwehrhauses. Außerdem sei geplant das Ufer auszuweiten und den Spielplatz zu verkleinern. In den Stellungnahmen der Behörden seien keine gravierenden Einwendungen. Dennoch müsse man auf die Stellungnahmen eingehen. Die Deutsche Telekom Technik

 

GmbH habe darum gebeten den Terminbeginn für den Baubeginn unverzüglich bekanntzugeben, da sich Telekommunikationsleitungen der Telekom in diesem Gebiet befinden. Die Fair Netz GmbH würde um eine weitere Beteiligung am Verfahren bitten. Das Regierungspräsidium Freiburg habe nur auf seine letztere Stellungnahme verwiesen und die Unitymedia BW GmbH habe ebenso die Bitte, dass sie beim Verfahren weiterhin beteiligt werden. Das Regierungspräsidium Tübingen und der Regionalverband Neckar-Alb würden keine weitere Anregungen oder Bedenken gegen dieses Vorhaben haben. Das Landratsamt Reutlingen habe zum Teil auf redaktionelle Hinweise hingewiesen. Aber das Landratsamt Reutlingen schreibt in der Stellungnahme auch, dass das Wasserrechtsgesuch mit dem Bebauungsplan in Einklang gebracht werden müsse. Dies sei jedoch kein Problem. Außerdem würden noch offene Fragen zum Artenschutz bestehen. Ein Biologe habe die Fragen jedoch beantwortet. Im Grunde seien alle Einwendungen nur Kleinigkeiten. Die Strategie, die Vorentwurfsfassung so ausführlich wie möglich zu gestalten habe sich im Nachhinein ausgezahlt.

 

GR Herrmann erkundigt sich bezüglich der geotechnischen Anmerkungen vom Regierungspräsidium Freiburg.

 

Herr Stahlecker erklärt, dass ein Bauherr ein Baugrundgutachten machen müsse.

 

GR Herrmann fragt nach, ob dies jeder Bauherr machen müsse.

 

Herr Stahlecker weist darauf hin, dass es sich empfehlen würde dies für jedes einzelne Grundstück zu machen.

 

GR Herrmann gibt an, dass das Wasserrechtsgesuch vorliege, aber der Gemeinderat habe hierzu noch keine Unterlagen erhalten.

 

Die Vorsitzende erläutert, dass der Plan, den man in der Gemeinderatssitzung behandelt habe, eingereicht wurde. Dieser wurde nun verabschiedet.

 

GR Herrmann fügt hinzu, dass der Gemeinderat noch kein schriftliches Dokument vorliegen habe, in dem die Genehmigung des Wasserrechtsgesuch bestätigt wurde.

 

GR Hespeler weist darauf hin, dass man aber eine mündliche Mitteilung bekommen habe.

 

Die Vorsitzende gibt an, dass man die Genehmigung in Papierform nachreichen werde.

 

GR Rasp erkundigt sich über den Beginn der Arbeiten an der Sohlgleite.

 

OBMin Mergenthaler erklärt, dass die Ausschreibung vorbereitet werde. Falls man direkt einen guten Partner finde, könne man vielleicht schon vor den Sommerferien beginnen.

 

GR Herrmann fragt nach, ob man also zuerst mit der Sohlgleite beginnen werde.

 

Die Vorsitzende erläutert den Vorgang. Zuerst werde man sich um die Sohlgleite kümmern und im Anschluss dann um die Erschließung und zu guter Schluss um die Bebauung. Außerdem sei noch zu erwähnen, dass in der Genehmigung vom Wasserrechtsgesuch nichts stehen würde, dass den finanziellen Rahmen sprengen würde. Auch ein Förderantrag würde hierfür bereits laufen.

 

Beschlussvorschlag:

 

Die Abwägung der Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange zum Entwurf des Bebauungsplans „Echazufer“ und der Örtlichen Bauvorschriften wird wie in der Anlage aufgeführt vorgenommen und der Entwurf des Bebauungsplanes wird entsprechend angepasst. Eine erneute Auslegung ist nicht erforderlich.  

 

Der Gemeinderat stimmt dem Beschlussvorschlag einstimmig zu.-

 

Beschlussvorschlag:

 

Der Bebauungsplan „Echazufer“ in der Fassung vom

26. Februar 2018 wird nach § 10 BauGB in Verbindung mit § 4 Abs. 1 GemO als Satzung beschlossen.

 

Die zusammen mit dem Bebauungsplan „Echazufer“ aufgestellten örtlichen Bauvorschriften i. d. F. vom 26. Februar 2018 werden nach § 10 BauGB i. V. § 4 GemO als Satzung beschlossen.

 

Der Gemeinderat stimmt dem Beschlussvorschlag einstimmig zu.

 

TOP 4 Verlängerte Gustav-Werner-Straße

- Verkehrszählungen

- Nichtamtliche Beschilderung „Keine Durchfahrt nach Wannweil“

 

Die Vorsitzende verweist auf die GR-Drucks. -2018-31 ö - Anl.z.Prot. und die GR- Drucks. -2018-35 ö TV - Anl.z.Prot. und gibt an, dass man eine nichtamtliche Beschilderung für die Gustav-Werner-Straße entworfen habe. Dieses Schild solle noch einmal verdeutlichen, dass es verboten sei die Straße von Betzingen nach Wannweil zu befahren. Die Auswertung der Kontrollen sei nicht sehr hilfreich, da zu den Kernzeiten zufälligerweise kaum Fahrzeuge fahren würden sobald kontrolliert werde. Viele der Falschfahrer seien jedoch Personen, die aus dem Raum Reutlingen kommen und zum Kernhof fahren möchten. Daher habe man nun versucht die Fahrzeuge zu erwischen, die zum Kernhof fahren und von dort aus weiter nach Wannweil fahren würden. Nach Ostern finde ein Gespräch mit Herrn Stahlecker über eine geeignete Maßnahme zur Problemlösung statt.

 

GR Allgaier weist darauf hin, dass 40 - 50 Falschfahrer immer noch zu viel seien. Es habe ein klares Ziel gegeben. Durch geeignete Maßnahmen solle man das Problem in den Griff bekommen. Solange es keine drastischen Folgen gebe, werde es immer Falschfahrer geben.

 

Die Vorsitzende stimmt zu, dass eine Strafe die größte Wirksamkeit habe. Nach dem Gespräch mit Herrn Stahlecker werde es neue Informationen geben.

 

GR Leibssle schlägt vor eine Ampel anzubringen.

 

Die Vorsitzende gibt an, dass dies bereits behandelt wurde. Die Stellungnahme hierzu sei ebenso bereits bekannt.

 

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.

 

TOP 6 Bekanntgaben und Informationen

 

Prognose Anschlussunterbringung Asylsuchende 2018

 

Die Vorsitzende verweist auf die GR-Drucks. -2018-34 ö - Anl.z.Prot.

und erläutert, dass die Gemeinde Wannweil bisher um die 70 Flüchtlinge in der vorläufigen Unterbringung bzw. in der Anschlussunterbringen aufgenommen habe. Im Jahr 2018 müsse die Gemeinde Wannweil stand heute noch 12 Flüchtlinge aufnehmen. Diese Zahl könne sich jedoch laufend ändern. Da im nächsten Jahr einige Mietverträge mit Gebäuden, in den Flüchtlinge untergebracht seien, auslaufen, müsse man in den nächsten zwei Jahren ungefähr zwischen 40 -50 Flüchtlinge unterbringen.

 

GR Leibssle erkundigt sich, ob es eine Statistik gebe, die die Abgänge aufzeige.

 

Die Vorsitzende weist darauf hin, dass es eine Wohnsitzauflage gebe. Dies bedeute, dass die Flüchtlinge in Wannweil bleiben müssen, auch wenn sie theoretisch eine andere Wohnung in z.B. Reutlingen finden könnten.

 

GR Dr. Treutler fügt hinzu, dass es aus diesem Grund im Prinzip keine Abgänge gebe. Würde ein Flüchtling z.B. in Bonn studieren oder eine stabile Arbeitsstelle im Schwarzwald haben, dürfe er umziehen. Aber die meisten würden nur kleinere Arbeitsstellen haben.

 

Die Vorsitzende gibt an, dass sich einige Flüchtlinge nach eigene Wohnungen umschauen würden, aber sie dürfen nicht umziehen. Daher benötige man dringend Wohnungen.

 

GR Hespeler fragt nach, ob sich ein Flüchtling aus Neu-Ulm, der eine Stelle bei der Gärtnerei Hespeler bekommen würde an die Gemeinde wenden könne.

 

Die Vorsitzende weist darauf hin, dass dies nur möglich sei, wenn er eine Wohnung bei der Gärtnerei Hespeler gestellt bekommen würde.

 

GR Leibssle sieht große Probleme im Familiennachzug.

 

Die Vorsitzende gibt an, dass man zum Glück nicht sehr viele Männer in der Gemeinde Wannweil habe, für die ein Familiennachzug in Betracht kommen würde.

 

GR Dr. Treutler gibt bekannt, dass es im Moment keinen aktuell laufenden Fall zum Familiennachzug gebe.

 

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.

 

Informationen für Eltern für - Einschulung Schuljahr 2018/2019

 

Gde.Amtsrat Steinmaier gibt an, dass die Elternbroschüre dazu dienen solle einen Einblick in das Schulleben der Uhlandschule zu geben.

 

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.

 

TOP 7 Verschiedenes, Wünsche und Anfragen

 

GRin Franz-Nadesltumpf gibt an, dass sie mit dem Bürgerbus gefahren sei. Die Fahrt sei sehr angenehm gewesen. Sei es auch möglich, dass mit dem Bürgerbus auch ältere Personen von z.B. einer Vereinssitzung heimgefahren werden können.

 

Die Vorsitzende weist darauf hin, dass es Fahrer für den Linienverkehr und Fahrer für solche besonderen Fahrten gebe. Daher sei dies durchaus möglich. Um unsere Fahrer zu entlasten sei es auch möglich, dass die Vereine selbst fahren.

 

GR Dr. Treutler würde gerne erfahren, wie der Bürgerbus angenommen wird und ob die Möglichkeit bestehe an anderen Tagen zu fahren.

 

Die Vorsitzende gibt an, dass am 16.03.2018 die erste Fahrerbesprechung sattfinde. Anschließend könne man genaueres sagen. Am Dienstag und am Donnerstag würde man jeweils sechs Runden fahren. Eine Runde betrage ca. 30 km. Daher würde einiges an Kilometern zustande kommen. Somit sei nicht geplant einen dritten Tag zum Angebot hinzuzufügen. Bei einer Anfrage von vielen Nutzern des Bürgerbuses an einem anderen Tag anstatt Dienstag oder Donnerstag zu fahren, könne man darüber diskutieren. Jedoch müsse man dies mit den Fahrern besprechen und man dürfe auch nicht vergessen, dass die Fahrer ehrenamtlich arbeiten und sozusagen ihre Freizeit opfern.

 

GR. Dr. Treutler fragt weiter nach, wie viele Fahrgäste mit dem Bürgerbus fahren würden.

 

Gde.Amtsrat Steinmaier antworte, dass in den letzten Wochen morgens 2 - 4 Fahrgäste und nachmittags 15 – 23 Fahrgäste im Durchschnitt mit dem Bürgerbus unterwegs seien. Es müsse aber auch beachtet werden, dass es in den letzten Tagen sehr kalt gewesen sei.

 

GR Leibssle würde es interessieren, wie damit umgangen werde, wenn der Bürgerbus voll sei.

 

Die Vorsitzende gibt an, dass man nicht mehr Personen aufnehmen könne als Plätze vorhanden seien. Durch die „Kleeblattschleife“ würde man öfters in den Ort hineinfahren und viele Fahrgäste möchten in den Ort. Daher habe man damit im Moment kein Problem. Wenn der Bürgerbus wirklich einmal voll sei, könne man jedoch keinen mehr aufnehmen.

 

GR Rasp erkundigt sich bei wem man sich bezüglich der Sonderfahrten melden solle.

 

Gde.Amtsrat Steinmaier gibt an, dass man sich bei ihm melden könne. Er habe sogar eine extra Nummer für Privatfahrten eingerichtet.

 

Die Vorsitzende ergänzt, dass Vereine, die den Bürgerbus für einen Tag mieten möchten den Bürgerbus wieder volltanken müssen und eine Nutzungsgebühr von 20,00 € fällig sei.

 

GR Hespeler gibt an, dass ihm erzählt wurde, dass die Fahrer durch ihre Mithilfe beim Ein- und Aussteigen der Fahrgäste sehr belastet seien und dass sich einige wünschen würden, dass der Bürgerbus am Freitag fahren würde. Außerdem würden die Fahrpläne in der Halterung verrutschen.

 

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.

 

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr vorliegen, schließt die Vorsitzende die öffentliche Sitzung um 20:35 Uhr.