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Sitzungsbericht aus der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am 18.03.2010

TOP 1 - Konzept zur Verbesserung der Parkplatzsituation am Sportplatz;

Verkehrslenkung bei der Grüngutannahme

1. Konzept zur Verbesserung der Parkplatzsituation am Sportplatz

Die Vorsitzende verweist auf die GR-Drucks. 2010-6 und weist auf die Einbindung der Anlieger während der Entwicklung des nun vorliegenden Konzeptes hin. Sie bittet Frau Pfannenschwarz die Details zu erläutern.

Frau Pfannenschwarz verdeutlicht, das in Zusammenarbeit mit den An­wohnern, dem Landratsamt, der Polizeidirektion und der Gemeinde erstellte Konzept ausführlich mit einer Powerpoint-Präsentation.

Wesentliche Punkte des Konzeptes:

GR Wolfer bezieht sich auf frühere Diskussionen, bei denen angeregt wurde, von den Veranstaltern einen Ordnungsdienst abzustellen, um das Parkierungsproblem in den Griff zu bekommen. Er verweist dabei auf ent­sprechende Vorgaben bei großen Veranstaltungen in der Uhlandhalle.

Die Vorsitzende führt aus, dass zunächst versucht werden soll, mit dem neuen Konzept -ohne Ordnungsdienst, der sowieso keine rechtlichen Befugnisse hat- auszukommen. Nur bei Großveranstaltungen soll ein Ordnungsdienst eingesetzt werden. Sie habe bereits bei der Jahreshauptversammlung des Sportvereins auf das neue Konzept hinge­wiesen und darum gebeten, sich seitens des Vereins für die Akzeptanz der neuen Parkierungsmöglichkeiten einzusetzen. Bereits bei der Einladung zu größeren Veranstaltungen soll auf die verschiedenen Parkplätze hingewie­sen werden.

GR Herrmann spricht sich dafür aus, nunmehr die Entwicklung abzuwarten. Er gehe davon aus, dass sich die Situation schon deshalb deutlich entschärft haben dürfte, da kein dritter Verein mehr den Sportplatz benutzt.

GR Wolfer befürchtet, dass die Parkplätze parallel zum Firstbach nicht so gut angenommen werden könnten. Er habe Bedenken, ob das Konzept greife und spricht sich deshalb dafür aus, die Parkverbotszonen bei jedem Spiel zu kontrollieren. Ohne Konsequenzen würde ein Parkverbot ignoriert.

Die Vorsitzende hält dem entgegen, dass mit markierten Parkplätzen bereits gute Erfahrungen gemacht wurden. Diese Markierungen, z.B. entlang der Jahnstraße, würden besser beachtet als Verbotsschilder. Das Konzept sähe entsprechende Markierungen vor. Wichtig sei, dass für das Konzept positiv geworben werde.

GR Joos fügt an, er halte das Konzept für gelungen. Er erinnert an seine früheren Bedenken hinsichtlich des Mülls entlang der Wege und bittet, in das Konzept noch die Anbringung mehrerer Mülleimer mit aufzunehmen.

Die Vorsitzende sagt dies zu.

Nach kurzer weiterer Diskussion fasst der Gemeinderat einstimmig folgenden Beschluss:

Dem vorgestellten Konzept wird in den Punkten „Beschilderung“, „Bessere Ausweisung der öffentlichen Parkplätze“ und „Umwandlung von Teilen des Festplatzes zum Parkplatz“ zugestimmt.

GRätin Mann bittet darum, künftig das Gremium über anstehende Ver­kehrsschauen zu informieren, um interessierten Gemeinderäten eine Teil­nahme zu ermöglichen.

2. Verkehrslenkung bei der Grüngutannahme

Frau Pfannenschwarz erinnert an die von Frau GRätin Münch angeregte Änderung der Anfahrt zur Grüngutannahme. Anhand einer Powerpoint-Präsentation verdeutlicht sie die Problematik bei einer Anfahrt über die Schillerstraße/entlang der Echaz zum Feuerwehrgerätehaus. Hierbei würde die Zufahrt zur Garage des Gebäudes Schillerstraße 19 durch die wartenden Anlieferer zugestellt. Die Verwaltung habe mit dem Anlieger Kontakt auf­genommen; dieser lehne diese Regelung definitiv ab. Die Verwaltung halte deshalb die seither geltende Regelung für besser.

Die Vorsitzende führt aus, dass die mittelfristige Perspektive eine Verle­gung der Grüngutannahme sein müsse.

GRätin Sommer findet die Grüngutannahme innerhalb des Ortes grund­sätzlich problematisch und führt aus, dass viele Bürger mit der aktuellen Situation unzufrieden sind.

Dem hält die Vorsitzende entgegen, dass eine Zählung ergeben habe, dass ca. 150 Personen pro Anlieferungstag zu Fuß mit einem Leiterwagen o.ä. anliefern. Diese müssten bei einer Verlagerung der Grüngutannahme mit dem Auto anlie­fern, was für den neuen Standort ein deutlich höheres Fahrzeugaufkommen als bisher bedeute. Sie halte den Standort deshalb für nicht völlig verkehrt. Problematisch sei aber die Gemengelage mit der Feuerwehr.

GRätin Mann spricht sich dafür aus, dafür Sorge zu tragen, dass die Abfuhr besser organisiert werde.

Hierzu berichtet die Vorsitzende, dass die neue Ausschreibung erfolgt sei. Es bleibe aber bei den gleichen Vertragspartnern. Da es sich um eine Einrichtung des Landkreises handelt, werde die Verwaltung dort auf Einhaltung des Vertrages durch deren Vertragspartner drängen.

Sodann fasst der Gemeinderat mehrheitlich bei 2 Enthaltungen folgenden Beschluss:

Die bisherige Verkehrsregelung der Grüngutannahme bleibt erhal­ten. Zur besseren Absicherung wird die Beschilderung angepasst.

TOP 2 - Vorbereitung der Jahresrechnung 2009

hier: Bildung von Haushaltsresten

Gde.Oberamtsrat Knop erläutert die GR-Drucks. 2010-26.

1. Haushaltsausgabereste im Verwaltungshaushalt:

 

 

HH-Stelle

Bezeichnung

Betrag in €

 

1.4645.677002.3

Aufwand für kath. Kindergarten
(Sanierung Außenanlagen)

30.700

 

1.4646.718000.7

Betriebskostenzuschuss Kindergruppe

8.000

 

 

 

Summe HH-Ausgabereste im VWH

38.700

 

 

2. Haushaltsausgabereste

im Vermögenshaushalt:

 

 

HH-Stelle

Bezeichnung

Betrag in €

 

2.0200.935000.6

Rathaus -> Erwerb Bürostühle und Stellwände

12.450

 

2.0600.935000.1

Datenverarbeitung (Rathaus)  -> Erwerb von PCs,
Software

3.100

 

2.1300.935001.6

Feuerwehr -> Erwerb Tauchpumpe sowie
Restfinanz. Jacken

6.200

 

2.2150.940002.0

Schule -> Sanierung Heizzentrale

110.000

 

2.2910.935000.9

Schule Betreuungsangebote -> Erwerb
Spültisch für Mensa

2.300

 

2.4641.935000.0

Kinderhaus -> Erwerb bewegl. Sachen
(Krippenwagen)

780

 

2.4641.940000.8

Kinderhaus -> Umbau Außenanlagen

5.800

 

2.4645.988000.2

Zuschuss zur Sanierung ev. Kiga
("Konjunkturprogramm")

197.400

 

2.5500.987002.2

Investitionszuschuss an Sportverein

300

 

2.5820.935000.6

Beschaffung von Spielgeräten für die Spielplätze

1.450

 

2.6300.950035.0

Ausbau Mozartstraße

 

34.000

 

2.6300.950036.8

Ausbau Rosenstraße

 

59.700

 

2.6300.950037.6

Ausbau Nelkenstraße

 

2.400

 

2.6300.950038.4

Ausbau Tulpenstraße

 

2.400

 

2.6700.960035.0

Straßenbel. Mozart-/Rosenstraße

10.000

 

2.6700.960040.6

Umrüstung Straßenbeleuchtung
("Konjunkturprogramm")

72.000

 

2.7000.950035.6

Kanalisation Mozartstraße

 

28.800

 

2.7000.950036.4

Kanalisation Rosenstraße

 

45.770

 

2.7000.950100.0

Erstellung eines neuen Kanalbestandplanes

48.350

 

2.7500.935001.1

Friedhof -> neue Orgel

 

4.000

 

2.7670.935000.0

Gemeindehaus - neues (weißes)
Geschirr und Gläser

3.500

 

2.8800.932000.1

Allg. Grunderwerb

 

332.000

 

 

 

Summe HH-Ausgabereste im VMH

 

982.700

 

Hinweis: Für den Einzäunung des Kleinspielfeldes bei der Uhlandhalle wurden 6.000 € und für die Sanierung des Brunnens beim Gebäude Eisenbahnstr. 10.000 € in den HH-Plan 2009 eingestellt. Vor dem Hintergrund der finanziellen Lage sollen diese Maßnahmen bis auf weiteres zurückgestellt werden. Folglich schlägt die Verwaltung vor, hierfür keine HH-Ausgabereste zu bilden.

 

3. Haushaltseinnahmereste im VMH

 

 

HH-Stelle

Bezeichnung

Betrag in €

 

HH-Stelle

Bezeichnung

Betrag in €

 

2.4641.361000.0

Kinderhaus - Inv.Zuschuss Kleinkinderbetreuung

20.000

 

2.4645.361000.3

Bildungspauschale

 

105.000

 

2.6700.361000.0

Infrastrukturpauschale

 

52.000

 

 

 

Summe HH-Einnahmereste im VMH

 

177.000

 

GR Herrmann erkundigt sich, weshalb es jedes Jahr zu Haushaltsresten bei der Erstellung des neuen Kanalbestandsplanes komme.

Die Vorsitzende führt aus, dass der Plan Stück für Stück angefertigt werde und die Erstellung über mehrere Jahre angelegt ist. Die Abrechnung gegenüber der Firma erfolgt immer je nach dem wie viel in einem Jahr am Plan gearbeitet werden konnte.

Frau GRätin Mann bittet beim Erwerb des Geschirrs für das Gemeindehaus auf ein qualitativ geeignetes Geschirr zu achten, für das auch langfristig Ersatz­beschaffungen möglich sein werden.

Ohne weitere Diskussion fasst der Gemeinderat einstimmig folgenden Beschluss:

Der Bildung und Übertragung der in der Anlage aufgeführten Haushaltsreste im Rechnungsjahr 2009 wird zugestimmt.

TOP 3 - Erneuerung Mess- und Regeltechnik Heizungsanlage Uhlandschule

und Uhlandhalle sowie Energie- und Einsparmaßnahmen

Die Vorsitzende erinnert an die umfassende Untersuchung durch die KEA. Nach Vorstellung der energetischen Potenzialanalyse hatte sich das Gremium zusammen mit dem Vertreter des „Arbeitskreises Energie“, Herrn Grundler, beim Gemeinderatsseminar vor Ort einen Überblick verschafft. Dabei sollte geklärt werden, in welchem Umfang in die Sanierung eingestiegen werden sollte. Bei die­ser Begehung sei man zu dem Schluss gekommen, dass die Situation nicht so schlecht wie erwartet sei; Hauptproblem sei derzeit die Steuerung der Heizung.

Frau OBM Mergenthaler erläutert die GR-Drucks. 2010-30.

Dringend notwendig ist die Erneuerung der Regel- und Schaltanlagen für die Kessel- und Heizgruppen. Damit verbunden sollten auch die noch nicht ausgetauschten Umwälzpumpen gegen drehzahlregelbare Pumpen ersetzt werden. In einem ersten Schritt könnten diese Maßnahmen in der Heizzentrale in der Uhlandschule realisiert werden, in einem zweiten Schritt dann im Jahr 2011 im Technikraum der Uhland­halle.

Die zwei Brenner sollen vorerst nicht durch andere Wärmeerzeugungsanlagen ersetzt werden. Es ist davon auszugehen, dass die Brenner mit angemessenem Erhaltungsaufwand noch ein paar Jahre funktionieren.

Die neue Regeltechnik kann bei einem Tausch der Brenner zu einem späteren Zeitpunkt erhalten bleiben, da die Heizungsverteilung in die einzelnen Gebäudeteile nicht grundsätzlich geändert werden kann. Die bisherige Brennersteuerung sollte jetzt nicht ersetzt werden, da diese bei modernen Wärmeerzeugungsanlagen bereits im Gerät eingebaut ist.

Weitere sinnvolle bzw. notwendige Maßnahmen aus der Liste der Einsparmöglich­keiten ist die Beleuchtungssteuerung in den WC-Anlagen der Schule und die Hallenbeleuchtung der „Alten Turnhalle“.

Ebenfalls notwendig ist nach Auffassung von Frau Mergenthaler eine Zwangsbe­lüftung im Treppenhaus der „Alten Turnhalle“, da sich an den Wänden zu viel Feuchte niederschlägt.

Die Gesamtmaßnahme könnte in zwei Teile auf die Haushaltsjahre 2010 und 2011 gesplittet  werden. Die Kosten würden sich wie folgt gliedern:

Uhlandschule und Alte Turnhalle (Haushalt 2010)

-         Erneuerung Regeltechnik einschl. Leitzentrale                           50.000,-

-         Erneuerung der Heizungspumpen                                    12.000,-

-         Beleuchtungssteuerung in WC-Anlagen Schule                4.500,-

-         Erneuerung Beleuchtung Alte Turnhalle                                         4.000,-

-         Be- und Entlüftung Treppenhaus Alte Turnhalle                 6.000,-

-         Baunebenkosten (Ing.-Honorar)                                                    11.000,-

Investitionen im Haushalt 2010                                                     87.500,-

Uhlandhalle (Haushalt 2011)

-         Erneuerung Regeltechnik                                                              20.000,-

-         Erneuerung der Umwälzpumpen                                                    8.000,-

-         Baunebenkosten (Ing.-Honorar)                                                      4.700,-

Investitionen im Haushalt 2011                                                     32.700,-

GR Hallabrin bestätigt, dass die Erneuerung der Steuerungsanlage in der Schule notwendig ist. Die Kessel mit einem sehr hohen Wirkungsgrad von 95 % sollten erhalten bleiben. Er erkundigt sich, ob das Konzept vorsehe, die Drei-Wege-Mischer sowie die Stellantriebe zu erneuern, was unbedingt in das Konzept gehöre.

Die Vorsitzende sagt zu, dies mit dem Ingenieur abzuklären und bei entspre­chender Beschlussfassung gegebenenfalls gleich mit auszuschreiben. Sollte hierfür mit entsprechend hohen Kosten zu rechnen sein, würde noch vor Ausschreibung eine erneute Beratung im Gremium stattfinden.

GR Hallabrin erkundigt sich weiter, ob geplant sei, den Schaltkreis für den Physikraum zu erneuern.

Frau OBM Mergenthaler verneint dies; dieser sei handbetrieben.

Ferner fragt GR Hallabrin nach, wohin die Wärme aus der Wärmegewinnung der Be- und Entlüftung des Treppenhauses der alten Turnhalle fließen werde.

Frau OBM Mergenthaler erklärt, dass entweder die Turnhalle oder die Um­kleiden mit der Wärme versorgt würden.

Daraufhin bittet GR Hallabrin noch abschließend, in den Beschlussvorschlag mit aufzunehmen, dass zu gewährleisten sei, dass die neue Anlage mit der künftigen neuen Wärmeerzeugeranlage kompatibel ist.

Die Vorsitzende erklärt, diese Ergänzung aufzunehmen. Die Verwaltung habe aber bereits geklärt, dass ein Andocken der voneinander unabhängigen Umverteilung und Wärmeerzeugung möglich ist. Sie schlägt vor, den Beschlussvorschlag unter Pkt. 1 vor dem Abschnitt der Kosten folgendermaßen zu ergänzen:

„Dabei ist darauf zu achten, dass die geplanten Maßnahmen mit einem künftigen Austausch der Wärmeerzeugungsanlage kompatibel sind.“

Des weiteren werde der Beschlussvorschlag noch folgendermaßen ergänzt:

„3. Die Verwaltung wird beauftragt, mit dem Ingenieur den Austausch der Drei-Wege-Mischer sowie der Stellantriebe abzuklären, die Kosten zu eruieren und gegebenenfalls mit auszuschreiben.“

Sodann fasst der Gemeinderat einstimmig folgenden Beschluss:

1.    Planung und Ausschreibung einer neuen Regel- und Schaltanlage für Kessel und Heizgruppen in der Heizzentrale der Uhlandschule und dem Technikraum der Uhlandhalle einschließlich Aufbau einer Gebäudeleittechnik im Hausmeisterraum,

       Austausch der Umwälzpumpen gegen drehzahlregelbare Pumpen in der Heizzentrale der Uhlandschule und im Technikraum der Uhlandhalle,

       Einbau einer Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung im Treppenhaus der alten Turnhalle,

       Ausschreibung und Vergabe in einem Paket, Ausführung jedoch in zwei Bauabschnitten im Jahr 2010 und 2011.

       Dabei ist darauf zu achten, dass die geplanten Maßnahmen mit einem künftigen Austausch der Wärmeerzeuger kompatibel sind.

       Die geschätzten Kosten für 2010 betragen 79.000 Euro,

       die  geschätzten Kosten für 2011 betragen 32.700 Euro.

2.    Erneuerung der Beleuchtungssteuerung in den WC-Anlagen

       in der Uhlandschule sowie die Erneuerung der Beleuchtung

       in der alten Turnhalle.

       Die geschätzten Kosten betragen 8.500 Euro.

3.    Die Verwaltung wird beauftragt, mit dem Ingenieur den Austausch der Drei-Wege-Mischer sowie der Stellantriebe abzuklären, die Kosten zu eruieren und gegebenenfalls mit auszuschreiben.

TOP 4 - Erneuerung Mess- und Regeltechnik Heizungsanlage

Uhlandschule und Uhlandhalle:

Honorarangebot Ingenieurleistungen - Techn. Ausrüstung

Die Vorsitzende erläutert, dass der Beschlussvorschlag der GR-Drucks. 2010-31 noch um den soeben gefassten Ergänzungsbeschluss erweitert werden müsse.

Ohne Diskussion fasst der Gemeinderat einstimmig folgenden Beschluss:

Das Planungsbüro Eugen Fromm aus Kirchentellinsfurt wird mit den Ingenieurleistungen für die Erneuerung der Mess- und Regeltechnik, der Umwälzpumpen und gegebenenfalls der Drei-Wege-Mischer sowie der Stellantriebe in der Uhlandschule und der Uhlandhalle sowie für eine Be- und Entlüftung im Treppenhaus der alten Turnhalle beauftragt.

TOP 5 - Programm Ostermarkt 2010♣

Die Vorsitzende führt aus, dass mit dem vorliegenden Programm insbesondere auch die Presse auf den anstehenden Ostermarkt am 20.3.2010 hingewiesen werden soll.

Herr Gde.Amtsrat Steinmaier erläutert das Vorhaben. Er weist darauf hin, dass der Erlös der Spende der Anbieter dem Jugendcafé der Uhlandschule zugute kommen wird.

Die Vorsitzende bedankt sich schon jetzt bei den Anbietern und hofft auf regen Besuch des Ostermarktes.

TOP 6 - Gewerbeschau 2010

Gde.Amtsrat Steinmaier erläutert die GR-Drucks. 2010-34 und zeigt sich erfreut über das rege Interesse der Anbieter.

GRätin Franz-Nadelstumpf schlägt vor, mit „Teilauto Reutlingen“ Kontakt aufzunehmen, ob Interesse an der Vorstellung des Car-sharing-Konzeptes bei der Gewerbeschau oder bei einer anderer Gelegenheit bestehe.

Gde.Amtsrat Steinmaier nimmt die Anregung auf.

Die Vorsitzende bedankt sich schon vorab bei den teilnehmenden Firmen für deren Engagement. Dank des tollen Programms werde die Veranstaltung sicher wieder ein Tag für die ganze Familie. Ihren Dank richtet sie auch an Herrn Steinmaier für die Organisation der Gewerbeschau .

TOP 7 - Bekanntgaben

Zu diesem Tagesordnungspunkt liegt nichts vor.

TOP 8 - Verschiedenes, Wünsche und Anfragen

1.    Abwasserzweckverband

       GRätin Sommer verweist auf Zeitungsberichte, wonach der Gemeinderat künftig mit einem weiteren Sitz im Abwasserzweckverband vertreten sein wird. Sie hätte es aber vorgezogen, von der Verwaltung darüber informiert zu werden. Trotzdem dankt sie der Vorsitzenden, dass sie sich dafür eingesetzt habe, dass nun jede Fraktion im Abwasserzweckverband vertreten ist.

       Die Vorsitzende erklärt, dass die öffentliche Sitzung des Abwasserverbandes erst am Dienstag, den 16. März 2010 war und es ihr gestern, am Mittwoch, aufgrund zahlreicher Termine nicht möglich war, den Gemeinderat zu informieren.

2.    Computerraum Uhlandschule

       Frau GRätin Franz-Nadelstumpf erkundigt sich, ob die Volkshochschule den Computerraum der Uhlandschule für Kurse nutzen darf und wenn ja, ob die Volkshochschule darüber informiert ist.

       Die Vorsitzende erklärt, dass nichts gegen eine Nutzung der VHS spreche.

       Gde.Amtsrat Steinmaier berichtet, dass der „Förderverein“ ein neues Zeichen setzen möchte und EDV-Kurse anbieten werde. Eine Veröffentli­chung hierzu sei im „Gemeindeboten“ am 23.3.2010 vorgesehen.

3.    Heizung Uhlandhalle

       Frau GRätin Franz-Nadelstumpf berichtet, dass es in der Uhlandhalle teilweise 21 Grad und mehr habe. Für Sportveranstaltungen sei dies viel zu warm und auch unnötig.

       Die Vorsitzende erklärt, dies habe mit den Steuerungsproblemen der Hei­zung zu tun. Der Hausmeister müsse die Heizung von Hand steuern, was insbesondere bei großen Temperaturschwankungen innerhalb eines Tages sehr schwierig sei. Mit der neuen Regelungstechnik werde dieses Problem behoben.

4.    Übersicht Energieverbrauch gemeindeeigener Gebäude

       Frau GRätin Mann bittet, gelegentlich wieder eine Aufstellung über den Energieverbrauch der gemeindeeigenen Gebäude zu erhalten.

       Die Vorsitzende sagt dies zu, weist aber darauf hin, dass die Finanzabteilung wegen der anstehenden Doppikeinführung in den kommenden Monaten vieles zurückstellen müsse. Sie bittet hier um Verständnis.

       Gde.Oberamtsrat Knop nutzt die Gelegenheit, über die geplante Einführung der neuen Software und des Doppikverfahrens. Hierzu werde die gesamte Finanzab­teilung eine 5-tägige Schulung beim Rechenzentrum erhalten. Danach werde eine Betreuung durch einen Mitarbeiter des Rechenzentrums vor Ort erfolgen. Ziel sei für 2014 der erste Doppik-Haushalt.

5.    Haushaltsantrag Bahnunterführung Kusterdinger Straße

       Frau GRätin Sommer erkundigt sich, ob diesbezüglich von der Verwaltung bereits etwas unternommen wurde.

       Frau OBM Frau Mergenthaler berichtet von Kontakten zur Bahn. Der Bereich unterhalb des Gehweges sei Sache der Gemeinde, oberhalb,  sowie der Pfeiler in der Straßenmitte, sei Sache der Bahn. Sie habe der Bahn mitge­teilt, dass eine Betonsanierung anstehe. Daraufhin habe der Statiker zuge­sagt, innerhalb seiner vierjährigen Routinekontrolle eine Ortsbegehung vorzunehmen. Sie habe um vorherige Information gebeten, um daran teil­nehmen zu können.

6.    Einkaufsmarkt Kusterdingen

       Frau GRätin Sommer berichtet von Gerüchten, dass am Ortseingang Kusterdingen beim großen Kreisel ein Einkaufszentrum entstehen soll und befürchtet verstärkten Durchgangsverkehr in der Kusterdinger Straße.

       Die Vorsitzende berichtet, dass dort ein Gewerbegebiet ausgewiesen wurde. Konkret sei ihr diesbezüglich nichts bekannt. Sie werde sich aber erkundigen.

Anmerkung der Verwaltung:
Der dortige Bebauungsplan schließt die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes explizit aus.

7.    Aussegnungshalle Friedhof

       GR Joos regt an, die Türe der Aussegnungshalle mit einem automatischen Türschließer zu versehen. Er sei darauf angesprochen worden, dass die Tür bei Trauerfeiern nicht immer geschlossen sei, was sehr unangenehm, -insbesondere in der kalten Jahreszeit- sei.

Die Vorsitzende erklärt, dass bei großen Trauerfeiern, bei denen nicht alle Trauergäste in der Aussegnungshalle Platz finden, ganz bewusst die Türen geöffnet bleiben. Sie werde aber die Mitarbeiter darauf hinweisen, dass künftig bei kleineren Trauerfeiern darauf zu achten sei, dass mit Beginn der Trauerfeier die Tür geschlossen wird. Einen automatischen Türschließer halte sie für unpraktisch und störend, ganz besonders für gehbehinderte ältere Menschen.

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr vorliegen, schließt die Vorsitzende die öffentliche Sitzung des Gemeinderats um 21.00 Uhr.

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