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Sitzungsbericht aus der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am 31.03.2011

TOP 1 - Jahresbericht der Bücherei 2010

Die Vorsitzende begrüßt zu diesem, wie sie sagt, erfahrungsgemäß sehr schönen Tagesordnungspunkt die Leiterin die Bücherei, Frau Ulmer-Trauner, sowie die ebenfalls anwesende Mitarbeiterin, Frau Kurz. Mit viel Elan gehe das gesamte Bücherei-Team die vielfältigen Aufgaben an. Sie wolle aber auf Details verzichten, um dem Bericht von Frau Ulmer-Trauner nicht vorzugreifen.

Frau Ulmer-Trauner bedankt sich für die Einladung zur Sitzung und die Möglichkeit, dem Gemeinderat die Arbeit der Bücherei im Jahr 2010 zu präsentieren. Sie stellt den Jahresbericht der Bücherei anhand einer Powerpoint-Präsentation vor. Diese liegt dem Gremium als GR-Drucks. 2011-37 vor.

Die Vorsitzende bedankt sich und äußert sich erfreut, welche Fülle an Veranstaltungen in diesem Jahr stecken. Ganz besonders hebt sie die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen hervor. Mit vielen Veranstaltungen, oft in Zusammenarbeit mit den Kindergärten und der Schule, würden die Kinder an das Medium Buch herangeführt. Gerade in der heutigen Zeit würden Bücher zur Steigerung der Lebensqualität einen wichtigen Beitrag leisten. Sie dankt dem gesamten Bücherei-Team für das große Engagement.

GR Allgaier schließt sich diesem Dank im Namen der CDU-Fraktion an. Er zeigt sich begeistert, dass die Ausleihzahlen in der heutigen Zeit immer noch steigerungsfähig sind. Dabei helfe sicher auch die zeitgemäße Anpassung der Angebote. Dies bestätige, dass die Büchereimitarbeiterinnen das „Ohr am Kunden“ hätten. Ganz beachtlich sei auch die Zahl der Veranstaltungen. Ohne die Ferien gerechnet käme die Bücherei im Schnitt auf eine Veranstaltung pro Woche. In den Presse berichten spiegle sich die erfolgreiche Arbeit der Bücherei.

Auch GR Komanschek richtet zunächst seinen Dank, wie er ausführt, sicher auch im Namen der Wannweiler Bevölkerung, an das Team für die gute Arbeit. Speziell für Schüler werde in der Bücherei ein Kontrapunkt gerade in der heutigen Zeit gesetzt. Das in der Präsentation erwähnte arabische Sprichwort „Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt“ gewinne noch an Bedeutung, wenn man sich die Bedeutung eines Gartens im arabischen Raum vor Augen führe. Im Gegensatz zu anderen Medien passe der Leser die Geschwindigkeit beim Lesen seinem eigenen Rhythmus an, Phantasie sei gefragt.

GRin Frau Mann führt aus, dass sie sich sehr über die hohe Akzeptanz der Bücherei freue. Diese sei Frau Ulmer-Trauner mit ihrem Team und deren hervorragenden Arbeit – auch bei den vielfältigen Veranstaltungen -zu verdanken.

GR Wolfer schließt sich seinen Vorrednern an. Er freue sich über die Steigerung sowohl im Bestand, und dies bei sehr sachgemäßem Umgang mit den zur Verfügung stehenden Mitteln, als auch bei den Ausleihen. Er könne nur sagen: „weiter so“.

GR Joos dankt dem Bücherei-Team ebenfalls im Namen seiner Fraktion für die hervorragende Arbeit.

Nach diesen positiven Wortmeldungen aus dem Gremium verabschiedet die Vorsitzende Frau Ulmer-Trauner.

TOP 2 - Jahresbericht des Jugendhauses 2010

Die Vorsitzende begrüßt die Leiterin des Jugendhauses, Frau Ziegler, und bittet sie um ihren Jahresbericht.

Frau Ziegler bedankt sich für die Einladung zum Gemeinderat und beginnt mit ihrem Bericht – es gilt das gesprochene Wort - .

„ Jahresbericht Jugendarbeit

Im Jugendhaus werden zur Zeit ca. 25 konstante Besucher zwischen 13 und 20 Jahren betreut. Auch die älteren Jugendlichen, 6 bis 8 junge Erwachsene zwischen 20 und 24 Jahre alt, schauen sporadisch vorbei. Es sind etwa 18 männliche Jugendliche und 6 Mädchen die regelmäßig das Jugendhaus besuchen.

Es handelt sich um eine multikulturelle Gruppe, die sich aus deutsch-, türkisch-, marokkanisch-, kroatisch- und rumänischstämmigen Jugendlichen zsuammensetzt. Außerdem sporadische Besucher zweier Familien mit philippinischem oder thailändischen Elternteil.

Die Öffnungszeiten sind zur Zeit- in Absprache mit den Jugendlichen- Donnerstag 15 bis 21 Uhr und Freitag 17 bis 22 Uhr. Freitags zum Teil selbstverwaltet. Es bleibt weinig Zeit wegen Schule, Prüfungen, Fußballtraining und Bewerbungen. Die Komm- und Gehstruktur im Jugendhaus ist offen. Aufgrund der Zusammensetzung der Gruppe oder Clique sind eher niederschwellige Freizeitangebote und Projekte durchführbar. Z.B. Europapark, Gokart fahren, gemeinsamer Kinobesuch, Sportangebote, Turniere besuchen –z.B. Tischkicker- usw., Spieleabende oder demnächst Töpfern.

Sehr beliebt sind unsere 14tägigen gemeinsamen Koch- und Essevents mit internationaler Küche, bei denen es immer sehr lustig und kommunikativ zugeht.

Schulformen der jugendlichen Besucher:

überwiegend Realschüler, Berufskollegbesucher (Fachhochschule) und Auszubildende in verschiedenen Berufen, wenig Hauptschüler. Also sehr bildungswillige Jugendliche.

Meine Tätigkeit im Jugendhaus besteht aus vier Säulen:

- offener Bereich

- Jugendbürotätigkeit

- Mädchenarbeit

- aufsuchende Arbeit

Die Arbeit im offenen Bereich findet im und um den Jugendtreff statt, durch Angebote, die von den Jugendlichen mitbestimmt und mitgestaltet werden, um sinnvoll ihre Freizeit zu verbringen. Durch Beteiligung und Mitbestimmung delegiert man Verantwortung und fördert diese. Die Angebote im Jugendhaus wurden vorne bereits erwähnt.

Der offene Treff ist außerdem eine Kontakt- und Anlaufstelle für die Jugendlichen, um Termine zu vereinbaren, zur Beratung bei persönlichen Konfliktfällen oder Problemen, also auch Einzelfallhilfe, häufig auch Elternarbeit – wenn gewünscht -.

Ein ganz wichtiger Aspekt sind seit Dezember die Bewerbungsschreiben, Lehrstellen suchen, oder auch die Begleitung zu Vorstellungsgesprächen, sowie Besuche bei Berufsinformationsveranstaltungen im BIZ, bei der IHK, BINEA usw.

Ins Jugendhaus geht man auch einfach um private Probleme zu besprechen, um mit anderen zu diskutieren, Spiele zu machen oder um einfach gemütlich abzuhängen, die Jugendlichen würden es chillen nennen, um Alltagssorgen loszuwerden oder wenigstens zu mindern. Z.B. Konflikte in Schule oder Lehrbetrieb. Oder um Freunde zu treffen.

Der zweite Arbeitsschwerpunkt, also eher Jugendbürotätigkeit, ist bedürfnisorientiert an der zur Zeit beheimateten Clique vom Jugendhaus. Ihr Hauptinteresse gilt einem guten Schulabschluss sowie intensivem Bewerbungstraining, wie beim offenen Treff schon erwähnt, dem Übergang Schule – Beruf, sowie dem Wechsel in  weiterführende Schulen. Es gilt rechtzeitig Anmeldetermine einzuhalten, pünktlich die erforderlichen Unterlagen abzuschicken -oder im Notfall noch persönlich abzugeben- also oft ganz elementare, aber wichtige Dinge. Diese Unterstützung ist dringend notwendig, weil oft vom Elternhaus keine Hilfe erfolgt (mangelndes Sprachvermögen, Verunsicherung oder Desinteresse). Einige Eltern allerdings wenden sich auch hilfesuchend an uns.

All diese Angebote beruhen auf Freiwilligkeit, sie werden von den Jugendlichen aber intensiv genutzt und angenommen.

Ausnahmen der Freiwilligkeit sind Sozialstunden, die vom Jugendgericht angeordnet werden und in Kooperation mit der Jugendgerichtshilfe bei uns absolviert werden. Dies ist aber bei unserem Klientel sonst zur Zeit selten der Fall, auch soziale Gruppenarbeit hat schon lange nicht mehr stattgefunden.

Nur noch äußerst selten fallen unsere Jugendlichen negativ auf, was auch von der Jugendgerichtshilfe positiv angemerkt wurde. Auch ein sehr gutes Verhältnis zur Nachbarschaft des Jugendhauses wird bestätigt, es gibt keinerlei Klagen. Nur das leidige „Asyleck“ führte in der Vergangenheit gelegentlich, hauptsächlich in den Sommermonaten, zu Problemen. Auch Vermittlungsversuche waren nicht sehr erfolgreich. Die Fronten sind verhärtet.

Meine Aufgabe ist es außerdem, die individuellen Fähigkeiten und positiven Eigenschaften der Jugendlichen zu fördern und beratend in Richtung Berufsfeld zu lenken. Dazu gehört Förderung der Eigeninitiative, Teamfähigkeit, ganz spezielle Fertigkeiten und Kreativität.

Ein ganz wichtiger Teil, die dritte Säule, ist die Mädchenarbeit. Das Mädchencafé bietet Freizeit- und Bildungsangebote (zur Zeit etwas einfacher strukturiert durch die Interessen der Mädels) z.B. gemeinsame Kinobesuche, Besuch im Jugendcafé Reutlingen, basteln, töpfern usw. Modellsitzen für Frisuren usw. und Gespräche.

Mädchenarbeit heißt aber auch Beratung und Begleitung in vielen Bereichen und Lebensfeldern der Mädchen und jungen Frauen. Z.B. berufliche Perspektiven eröffnen, immer wieder persönliche oder familiäre Schwierigkeiten zu lösen, bei Liebeskummer zu trösten, Vermittlungsperson bei Arbeitsplatz– oder Lehrstellenkonflikten sein. Bei interkulturellen Schwierigkeiten in Beziehungen, beratend tätig zu werden, sowie Schul- oder Mobbingschwierigkeiten zu beobachten.

Bei diesem Arbeitsbereich teile ich mir die Aufgaben mit meiner Tochter, Studentin, die mich bei der Arbeit mit den jüngeren Mädchen und im Krankheitsfall durch Vertretung unterstützt. Auch bei Ausflügen oder Bildungsfahrten sowie als Fahrdienst fungiert sie, wenn es ihre Zeit erlaubt.

Eine neue Mädchengruppe ist gerade im Aufbau.

Mein viertes Arbeitsfeld ist die aufsuchende Arbeit in der Gemeinde. Z.B. nach Anrufen von besorgten Anwohnern und Passanten, von Jugendlichen, die Probleme befürchten, z.B Schlägereien zwischen zwei Gruppen oder Lärmbelästigung an den üblichen Treffpunkten der Jugendlichen.

Brennpunkte sind der Gummiplatz an der Schule (auch fremde Jugendliche), Feuerwehrspielplatz, Half-Pipe, Grillplatz am Jägerweg oder die Ecke Bahnhof-/Dorfstraße, das sogenannte „Asyleck“. Zur Zeit ist Ruhe. Gespräche, Schlichtungen, die Jugendlichen von der Straße ins Jugendhaus integrieren ist die Intension der aufsuchenden Arbeit. Man muss die Jugendlichen ernst nehmen und ihnen Alternativen und Räume bieten, zum Wohlfühlen, chillen, kreativ sein, zum Kochen, gemeinsam essen und feiern und als Clique zusammen sein zu können. Hilfe anbieten bei Problemen im privaten, schulischen und beruflichen Alltag.

Meine Aufgabe ist auch, die zur Zeit positive Entwicklung und Stellung unserer Jugendlichen vom Jugendhaus zu fördern und möglichst auch durch Unterstützung zu erhalten.

Im Jugendhaus herrscht keine Null-Bock-Jugendkultur. Wir können stolz und zufrieden sein mit unseren Jugendlichen.

Ein Super-Projekt ist die Gründung einer Jugendhaus-Fußballmannschaft, die zugleich die C-Jugend beim Sportverein Wannweil gibt, deren stabiler Grundstein im Jugendhaus gelegt wurde. Beim Fußball-Hobbyturnier in der Uhlandhalle am 5. Februar 2011 erreichte eine bärenstarke Mannschaft den hochverdienten 3. Platz und einen goldenen Pokal, der jetzt seinen Ehrenplatz im Jugendhaus hat. Am Start waren über 2 Tage verteilt ca. 50 Mannschaften!!!

Nun möchte ich mich noch bei der Gemeinde für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit bedanken, besonders bei Frau Rösch für den oft kurzen Dienstweg.“

Die Vorsitzende bedankt sich bei Frau Ziegler für den ausführlichen Bericht. Sie habe zwei Schwerpunkte herausgehört – die aufsuchende Arbeit, dazu gehöre auch die Integration in die Vereine – und die Betreuung und Unterstützung bei Konflikten auf dem Weg von der Schule zur Ausbildung. Mit einer Ausbildung werde ein stabiles Fundament geschaffen. Doch oft fehle die Unterstützung vom Elternhaus. Frau Ziegler habe einen ganz tollen Draht zu den Wannweiler Geschäftsleuten und so gelinge es ihr immer wieder die Jugendlichen in Ausbildungsstellen vermitteln. Sie bedankt sich auch ausdrücklich bei den Wannweiler Geschäftsleuten, die den Jugendlichen auf diese Weise eine Chance für die Zukunft geben.

Frau Ziegler ergänzt, dass in diesem Jahr wieder alle Jugendlichen des Jugendhauses in Ausbildungsstellen vermittelt werden konnten.

GRin Frau Mann stellt fest, dass dem Bericht zu entnehmen sei, dass bei den vorhandenen Möglichkeiten und dem vorgegebenen Zeitkontingent unheimlich viel gemacht wurde. Dafür spricht sie Frau Ziegler ihren Dank aus. Die Aufstellung der Fußballmannschaft hebt sie besonders positiv hervor. Gemeinsame Erfolgserlebnisse würden helfen, Frustrationen abzubauen, die sonst häufig in Gewaltausbrüchen enden würden. Sie hoffe auch auf die Intension der aufsuchenden Arbeit.

GR Wolfer bedankt sich ebenfalls bei Frau Ziegler, bei der die Jugendlichen im Bereich des Jugendhauses gut versorgt seien. Dies zeige auch daran, dass das Jugendhaus von den Jugendlichen gut angenommen sei. Er zeigt sich sehr erfreut über die Zusammenarbeit mit den Vereinen, was ihm ganz besonders am Herzen liege. Beim sogenannten Brennpunkt Bahnohfstraße/Dorfstraße hoffe er auf das Verständnis der Jugendlichen für die Anwohner, damit sich die Fronten nicht weiter verhärten.

GR Komanschek führt aus, dass der Bericht das breite Spektrum der Jugendarbeit aufzeige. Ganz beachtlich sei, dass Frau Ziegler bei den Jugendlichen als Respektsperson volle Anerkennung finde. Sie habe ein gutes Händchen, das sie offensichtlich ihrer Tochter weitergegeben habe, wie er schon persönlich feststellen konnte. Es stelle sich für ihn aber die Frage, wie es längerfristig weitergehe. Man müsse sich Perspektiven überlegen um Frau Ziegler zu entlasten. Er danke ihr für ihre Arbeit und wünsche ihr viel Kraft.

GRin Hipp äußert sich beeindruckt, dass sechs verschiedene Nationen, ohne größere Konflikte gemeinsam das Jugendhaus besuchen. Sie ziehe den Hut vor dieser Leistung.

GR Herrmann schließt sich den Vorrednern an. Er sehe die positive Entwicklung aber auf die Person Ziegler fokkusiert. Zu den einzelnen Themenbereich könne man durchaus unterschiedliche Auffassungen vertreten. Sein Dank gelte Frau Ziegler persönlich, er hoffe, dass man sich noch nicht so bald Gedanken über Zukunftsperspektiven machen müsse.

GRin Franz-Nadelstumpf erkundigt sich mit Blick auf die Werkrealschule, ob eine Kooperation mit Kirchentellinsfurt und Kusterdingen bestehe.

Hierzu berichtet Frau Ziegler, dass durch die gemeinsame Busfahrt der Realschüler mit den Schülern der Werkrealschüler neue Kontakte geknüpft wurden und inzwischen auch schon Realschüler Jungs der WRS mit ins Jugendhaus gebracht hätten. Sie sehe die Entwicklung eher positiv.

Abschließend bedankt sich die Vorsitzende bei Frau Ziegler und bittet sie, ihren Dank auch an ihre Tochter weiterzugeben.

TOP 3 - Bekanntgaben

1.                  Ehrungsmatinee Eintracht-Chöre

Die Vorsitzende verweist auf die aufgelegte Einladung der Eintracht-Chöre zum 2. Ehrungsmatinee -Anl.z.Prot.-. Da sie selbst über das Wochenende verreist ist, bittet sie um die Teilnahme eines Vertreters aus dem Gremium.

GR Herrmann wird als offizieller Vertreter der Gemeinde teilnehmen.

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.

TOP 4 - Verschiedenes, Wünsche und Anfragen

1.                  Gemeindehaus

GR Wolfer kritisiert die durch Fußabdrücke verunreinigten Wände im UG des Gemeindehauses. Er regt an, die Flächen mit abwaschbarer Farbe zu streichen und die Verursacher zur Rechenschaft zu ziehen.

GRin Frau Mann äußert Bedenken und befürchtet, dass die abwaschbare Farbe viel teurer käme und ggfls. dann auch abgewaschen werden müsste.

Die Vorsitzende führt aus, dass sich Kinder bei größeren Veranstaltungen oftmals in diesem Bereich aufhalten. Außerdem wären oft gleichzeitig mehrere Veranstaltungen im Gemeindehaus, so dass nicht immer zugeordnet werden könne, welcher Veranstalter haftbar gemacht werden könnte. Es handle sich aber keineswegs um Zerstörungen oder sonstige problematische Beschädigungen. Der Hausmeister werde im Rahmen der Gebäudeunter­haltung die Wände neu streichen. Ob mit einer abwaschbaren Farbe, werde die Verwaltung prüfen.

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.

2.                  Stockacher Halde

GR Wolfer berichtet von Aufschüttungen im Bereich der Stockacher Halde und durch diese Maßnahme in Mitleidenschaft gezogene Feldwege. Er gehe davon aus, dass diese Schäden vom Verursacher zu beseitigen sind.

Die Vorsitzende berichtet, dass sich die Verwaltung bereits darum kümmere.

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.

3.                  Straßenschäden

GR Wolfer erkundigt sich, wann die witterungsbedingten Schlaglöcher beseitigt werden.

Frau Mergenthaler berichtet, dass damit bereits begonnen wurde.

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.

4.                  Dorfstraße

GR Wolfer erkundigt sich, wann mit der Sanierung der Dorfstraße begonnen wird.

Die Vorsitzende erinnert daran, dass Einigkeit darüber bestand, dass gewartet werden soll, bis die große Baumaßnahme in der Dorfstraße abgeschlossen ist. Diese befinde sich nunmehr in der letzten Phase.

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.

5.                  Gebäudeunterhaltung

GR Leibssle regt eine Überprüfung der gemeindeeigenen Gebäude an und z.B. gut erhaltene Fenster zur Werterhaltung zu streichen.

Die Vorsitzende erklärt, dass solche Überprüfungen regelmäßig stattfinden und im Rahmen der zur Gebäudeunterhaltung zur Verfügung stehenden Mittel solche Arbeiten durchgeführt werden.

Der Gemeinderat nimmt   Kenntnis.

6. CDU-Antrag

GR Allgaier weist auf den vorliegenden Antrag der CDU-Fraktion GR-Drucks. 2011-38  hin.

Die Vorsitzende führt aus, dass die Verwaltung bereits im Rahmen der Haushaltsberatungen zugesichert hatte, die Friedhofsgebühren neu zu kalkulieren. Die Verwaltung werde diese bis zum Herbst vorlegen. Deshalb brauchte der Antrag auch nicht zur Beratung auf die Tagesordnung genommen werden.

GR Herrmann erklärt, dass er diese Aussage so nicht hinnehme. Der Antrag müsse behandelt werden.

Dem hält die Vorsitzende entgegen, dass ein Antrag nicht behandelt werden müsse, wenn in den letzten 6 Monaten schon behandelt. Im Rahmen der Haushaltsberatungen sei zwar nicht darüber diskutiert worden, der Auftrag an die Verwaltung wurde aber angenommen und die Erledigung zugesagt.

GR Herrmann führt aus, dass die Verwaltung nach einem entsprechenden Beschluss den Antrag auch erledigen müsste, und später nicht sagen könnte, dass sie nicht dazu gekommen sei. Trotzdem sei es für ihn in Ordnung, wenn die Vorsitzende die Erledigung zusage. Er gehe also davon aus, dass die Kalkulation im Herbst vorliege.

GR Allgaier ergänzt, dass das Timing bei den Haushaltsberatungen nicht so klar definiert worden war. Ein konkreter Zeitpunkt der Erledigung sei von der Verwaltung nicht genannt worden.

Die Vorsitzende erinnert, dass sie erklärt habe, dass die Erledigung vor den Sommerferien nicht möglich sei. Nunmehr habe sie aber konkret bestätigt, dass die Aufgabe bis zum Herbst erledigt werde.

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.

7. Waldumgang

GR Herrmann erinnert an die beim Waldumgang bemängelte illegale Grillstelle auf der Firsthalde. Man hätte besprochen, dass die Bank entfernt werden sollte.

Die Vorsitzende berichtet, dass Frau Pfannenschwarz an der Sache dran sei. Da sie aber an der Sitzung nicht teilnehme, sei es ihr nun nicht möglich, den aktuellen Stand mitzuteilen. Sie werde das Gremium in der nächsten Sitzung darüber informieren. Die Grillstelle sei im übrigen nicht illegal.

GR Herrmann beharrt darauf, dass es sich um eine illegale Grillstelle handelt und kritisiert, dass der Bauhof seit November Zeit hatte, die Bank zu entfernen, dies aber offensichtlich noch nicht geschehen sei. Frau Mergenthaler wäre sonst wohl darüber informiert.

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.

Nachdem keine Wortmeldungen mehr vorliegen, schließt die Vorsitzende die öffentliche Sitzung des Gemeinderats um 20.50 Uhr.

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