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Sitzungsbericht aus der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats vom 10.04.2014

GRin Sommer bittet um einen Sachstandbericht über die Kostenentwicklung des Feuerwehrhauses und verweist dazu auf die beschlossene Deckelung durch den Gemeinderat im Rahmen der Haushaltsberatungen. Die aktuelle Entwicklung soll unter TOP 33 – Verschiedenes - offengelegt werden.

Die Vorsitzende erklärt, unter TOP 8 – Bekanntgaben – eine Stellungnahme abzugeben.




TOP 1 - Forsteinrichtung 2014 - 2023

Die Vorsitzende erinnert, dass beim diesjährigen Waldumgang die betreffenden Flächen teilweise besichtigt wurden. Sie verweist auf die GR-Drucks. 2014-55. Der Baumnachwuchs in Wannweil werde sehr anschaulich an der Holzbank vor dem Rathaus verdeutlicht.

Herr Kemmner erklärt, dass die Voreinrichtung noch durch den Waldbesitzer abgeschlossen werden muss. Gleichzeitig stellt er die Forsteinrichtung 2014 – 2023 mit einer PowerPoint Präsentation -Anl.z.Prot.- vor. Gegenüber der Vorein¬richtung gäbe es nur unwesentliche Flächenveränderungen. Im Bereich Weilhau wurde eine kleine Fläche mit Eiche aufgeforstet. Mit 3.500 fm liege der vorgeschlagene Hiebsatz rund 800 fm unter dem der Voreinrichtung.

GR Herrmann hält dies für die richtige Entscheidung. Früher wurde eher zu viel geschlagen. Auch die Eichenanpflanzung sei sehr positiv. Damit sei man auf dem richtigen Weg.

GRin Münch dankt für die Ausführungen. Der Plan sei vernünftig und der Wald werde nicht ausgebeutet. So erhalte man auch für nachfolgende Generationen den hohen Naherholungswert.

GR Rasp dankt seinerseits für den Vortrag und auch für die Begehung. Der Wannweiler Haushalt werde nicht mit dem Wald saniert. Die Pflege des Waldes sei wichtig um den Naherholungswert zu erhalten.

GR Wolfer sieht die Forstwirtschaft mit der nachhaltigen Bewirtschaftung und der Eichenpflanzung ebenfalls auf dem richtigen Weg und dankt Herrn Kemmner für seine Ausführungen. Er zeigt sich aber erfreut, dass der Bedarf an Brennholz in Wannweil gedeckt werden kann.

Daraufhin bringt die Vorsitzende die Forsteinrichtung 2014-2023 zur Abstimmung.

Der Gemeinderat fasst einstimmig folgenden Beschluss:

Der Forsteinrichtung 2014 – 2023 entsprechend der GR-Drucks. 2014-55 wird zugestimmt.



TOP 2 - Bebauungsplan Alte Spinnerei – Fallenbach

- Planänderung und erneute Auslegung -


Die Vorsitzende führt aus, dass Herr Reuter kurzfristig durch einen anderen Termin verhindert sei und sich entschuldigen lässt. Sie begrüßt Herrn Reuss, Frau Gettler und Frau Bronner zu diesem Tagesordnungspunkt.

Sicher hätten Viele in den vergangenen Tagen gesehen, dass sich auf dem Gelände etwas tut. Die Gebäude an der Hauptstraße und Fallenbach wurden abgebrochen. Bereits im Januar 2013 wäre man in den Startlöchern gewesen, dann habe der schwere Unfall von Herrn Reuter das Verfahren lange brach liegen lassen. Die damalige Planung habe noch zwei Einzelhandelsgeschäfte vorgesehen. Für die Regionalplaner sei dies in Ordnung gewesen, das Regierungs-präsidium hingegen hätte sich für ein größeres Ladengeschäft aus¬gesprochen um dem Anspruch auf Grundversorgung der Gemeinde gerecht zu werden.

Nach einem nochmaligen großen Behördentermin plane man nun mit einem Ladengeschäft wie dies dem Gremium auch bereits vorgestellt wurde.

Nun müsse man die noch ausstehende Abwägung nachholen. Viele Dinge wären zwischenzeitlich schon erledigt. So wurden bereits Nistkästen in Kooperation mit dem NABU aufgehängt und verschiedene Maßnahmen an der Echaz durchgeführt.

GR Allgaier erkundigt sich, welche Auswirkungen der nun geplante Verbrauchermarkt mit 1.400 qm auf die Versorger im Ort aber auch außerhalb habe und ob es dazu ein Gutachten gebe.

Herr Reuss berichtet, dass die Holy AG hierzu ein Gutachten bei einem bundesweit tätigen Büro in Auftrag gegeben habe. Dabei wurde eine Kaufkraft- und Markterhebung erstellt. Voraussetzung sei, dass erstens Wannweil etwas davon haben müsse und zweitens Nachbargemeinden nicht gefährdet werden dürfen. Auf dieser Basis wurde eine verträgliche Größenordnung des Marktes von 1.400 qm errechnet. Damit wäre auch die Forderung von Reutlingen erfüllt.

Wegen der großen Änderungen müsse der Bebauungsplan nun nochmals ausgelegt werden.

GR Herrmann erklärt, die Stellungnahme des Regierungspräsidiums wäre von Interesse für die Bevölkerung.

Daraufhin schlägt die Vorsitzende vor, den Bebauungsplan abzu¬arbeiten, viele Fragen würden sich dabei sicher erledigen.

Herr Reuss beginnt daraufhin mit seinen Erläuterungen zur GR-Drucks. 2014-60. Er verweist auf die jeweiligen Hinweise zu den einzelnen Stellungnahmen.

Seite 1 und 2 – keine Fragen

GR Allgaier erkundigt sich, wie es nun mit dem auf Seite 3 angeführten städtebaulichen Vertrag weitergehe.

Die Vorsitzende erläutert, dass alle Änderungen die sich aus der Umplanung ergeben und noch in den Vertrag eingearbeitet werden dem Gemeinderat von den Rechtsanwälten erläutert werden. Die Beschlussfassung werde vor Rechtskraft des Bebauungsplanes erfolgen. Sie gehe von einem Satzungsbeschluss im Juli aus. In der Mai-Sitzung plane sie die Rückspiegelung nach der Anhörung. Da die Planänderung schon mit den Behörden besprochen wurde, dürfte nicht mehr viel kommen.

GR Herrmann bedauert, dass der Gemeinderat erst jetzt die Stellungnahme des Landratsamts vom 02.01.2013 erhalten habe. Dies sei nur als Hinweis seinerseits zu sehen. Grundsätzlich sei aber sehr positiv, was bisher schon alles gemacht wurde.

Die Vorsitzende erklärt, dass es sich bei der Stellungnahme um Abwägungen auf Ebene der Fachplaner und des Umweltamtes handle. Die Auflagen würden erfüllt und nicht zurückgewiesen.

Im Erschließungsvertrag werde aber nicht jede einzelne Maßnahme aufgeführt sondern werde stehen, dass „alle geforderten Maßnahmen von der Holy AG auf deren Kosten erfüllt werden müssen“. Damit sei dann alles erfasst.

Herr Reuss betont, dass der städtebauliche Vertrag Sache zwischen der Gemeinde und Holy AG sei. Dieser beziehe sich auf den Bebauungsplan und auf die Gutachten.

Nicht alles, was im städtebaulichen Vertrag geregelt werde, kann oder soll im Bebauungsplan aufgenommen werden. Der städtebauliche Vertrag sei damit die sehr viel weitergehende Regelung um gewünschte Dinge umzusetzen.

Daraufhin fährt Herr Reuss mit seinen Ausführungen zur GR-Drucksache fort.

GRin Sommer erkundigt sich zum Nahversorger ob auch ein Metzger und Bäcker vorgesehen sind.

Herr Reuss bestätigt, dass ein Backshop mit dabei sein werde. Diesen Konflikt müsse man aushalten. Herr Reuter werde mit den örtlichen Geschäften in Verhandlungen treten.

Die Vorsitzende bekräftigt, dass bei den Erstgesprächen das örtliche Interesse abgefragt werde.

GR Herrmann spricht die auf Seite 4 erwähnten -und lange diskutierten- Grünstreifen an. Diese sollen durchgängig hergestellt werden. Dies soll mit Grunddienstbarkeiten gewährleistet werden. Demnach habe sich bei der Holy AG in dieser Sache wohl nichts bewegt. Er sähe es zur Erfüllung des ökologischen Aspektes lieber, wenn dieser Bereich in der Hand der Holy AG bliebe.

Herr Reuss erklärt, dass die Festlegung eines Grünstreifens planungsrechtlich unabhängig vom Grundbesitz zu sehen sei. Alles Weitere sei Sache des städtebaulichen Vertrags. Selbst wenn der Streifen vorerst in der Hand der Holy AG bliebe, könne man dies nicht auf Dauer vorschreiben. Er weist ausdrücklich darauf hin, dass eine Grunddienstbarkeit ein relativ hartes Schwert sei. Durch die Eintragung ins Grundbuch würden die geforderten Maßnahmen dauerhaft durchsetzbar.

Die Vorsitzende ergänzt, dass der Grünstreifen zunächst von der Holy AG angelegt werde, die Grunddienstbarkeit bis zum Verkauf der Grundstücke auch im Grundbuch der Holy AG eingetragen sei. Beim Verkauf der Grundstücke werde die Grunddienstbarkeit auf den Erwerber übertragen. Wichtig sei letztendlich die Umsetzung der geforderten Maßnahmen.

Ihm gehe es nur darum, die ökologischen Belange langfristig sicherstellen, beton GR Herrmann.

Da bei einem Verkauf der Grundstücke diese Verpflichtung an den Erwerber übergehe, sei die Grunddienstbarkeit hierfür das beste Mittel, so Herr Reuss.

GRin Sommer bezieht sich auf die letzte Beratung im Gemeinderat. Sie sehe den Zugang zur Brücke, insbesondere oberhalb des Parkplatzes, nach wie vor problematisch.

Herr Reuss erläutert die überarbeitete Planung die nun außerhalb des eigentlichen Parkplatzes zur Brücke führe. Eine Querung des Parkplatzes kann so vermieden werden.

GRin Sommer erklärt, sie finde diese Situation trotzdem nicht ganz unproblematisch.

Die Vorsitzende fasst abschließend zusammen, dass die drei bei der letzten Anhörung kritisch betrachteten Themenbereiche in die vorliegende Planung aufgenommen wurden. Bei den unterschiedlichen Auffassungen zu den Märkten habe man sich in Richtung des Regierungspräsidiums bewegt. Die Grundversorgung werde damit gesichert.

Die Frage, ob das ausgewiesene Mischgebiet die geeignete Form wäre habe sich dadurch auch erledigt. Nunmehr werde ein Sondergebiet für den Markt mit einem Mischgebiet für die Wohnungen auf dem Dach des Marktes ausgewiesen.

Die Bedenken des Umweltamtes wegen des ursprünglichen Zuweges zur Brücke im Uferbereich hätten sich durch die neue Wegeführung ebenfalls erledigt. Der neue Standort wurde vorab mit den Behörden geprüft.

GR Allgaier erkundigt sich noch, ob die Holy AG nach wie vor eine Gaststätte im Spinnereibereich plane.

Frau Bronner bestätigt, dass diese Idee weiter verfolgt werde.

Herr Reuss führt zum Verfahren noch aus, dass nur noch das Regierungspräsidium und das Landratsamt in dieser letzten Stufe des Verfahrens beteiligt sind. Der Bebauungsplan wird nochmals öffentlich ausgelegt.

Nachdem keine getrennte Abstimmung gewünscht wird, bringt die Vorsitzende den Beschlussvorschlag zur Abstimmung.

Sodann fasst der Gemeinderat einstimmig folgenden Beschluss:

- Die zum Planentwurf des Bebauungsplans und der Örtlichen Bauvorschriften „Alte Spinnerei – Fallenbach“ mit Stand 22.11.2012 vorgebrachten Stellungnahmen werden wie in der Anlage „Stellungnahmen Träger öffentlicher Belange“ vom 10.04.2014 aufgeführt, behandelt.

- Der Entwurf des Bebauungsplans „Alte Spinnerei – Fallenbach“ Gemeinde Wannweil, sowie der Entwurf der Örtlichen Bauvorschriften zum Bebauungsplan „Alte Spinnerei – Fallenbach“ Gemeinde Wannweil, mit Stand 10.04.2014 werden gebilligt.

- Der Entwurf des Bebauungsplans „Alte Spinnerei – Fallenbach“ Gemeinde Wannweil, sowie der Entwurf der Örtlichen Bauvorschriften zum Bebauungsplan „Alte Spinnerei – Fallenbach“ Gemeinde Wannweil, werden erneut ausgelegt. Der Beschluss zur Auslegung wird öffentlich bekannt gemacht. Die Träger öffentlicher Belange werden erneut beteiligt.



Die Vorsitzende unterbricht die Sitzung von 20.47 Uhr bis 20.52 Uhr.



TOP 3 - Jahresbericht 2013 der Bücherei

Die Vorsitzende begrüßt zu diesem traditionellen Tages¬ordnungs¬punkt die Leiterin der Bücherei und ihr Team.

Frau Ulmer-Trauner dankt dem Gemeinderat für das Interesse und erläutert die ausführliche GR-Drucks. 2014-52. Sie schließt ihre Ausführungen mit dem Hinweis, dass die Bücherei gerne in naher Zukunft ihren Leserinnen und Lesern die Möglichkeit bieten würde, E-Books auszuleihen. Sie verteilt hierzu Info-Broschüren an das Gremium. Abschließend lädt Frau Ulmer-Trauner den Gemeinderat schon jetzt zum Jubiläumswochenende am 18. und 19. Oktober 2014 anlässlich des 90jähren Bestehens der Bücherei ein.

Auszug aus dem Bericht:

„Ausleihe in Zahlen:

Ausleihen 2013 2012

Kinder-und Jugendbücher 16.579 16.117

Kassetten und CDs 11.109 11.620

Schöne Literatur 10.121 10.725

Sachbücher Erwachsene 4.530 4.815

CD ROMs 360 484

Spiele 733 862

Zeitschriften 3.474 3.249

DVDs 6.689 5.193

Gesamt: 53.595 53.066

Im Überblick:

Datum Veranstaltung Besucher

10.01.13 „Wannweiler Geschichte(n):Spinnereigeschichten“ 70

16.01.13 Literaturkreis 10

06.02.13 Kindergartenführung Jona 19

30.01.13 „Komm und höre die Geschichte…“ 30

20.02.13 Literaturkreis 8

23.02.13 Kochshow mit Simon Tress 84

27.02.13 „Komm und höre die Geschichte…“ 30

14.03.13 Kindertheater „Das Schätzchen der Piratin“ 55

14.03.13 Kindergartenführung „Sonnenschein + Pusteblume 13

20.03.13 „Komm und höre die Geschichte…“ 28

20.03.13 Literaturkreis 11

21.03.13 Autorenlesung „Biggi Rist“ 30

21.03.13 Kindergartenführung kath. Kindergarten 16

18.04.13 „Wannweiler Geschichte(n): Flucht und Vertreibung“ 42

24.03.13 „Komm und höre die Geschichte…“ 30

30.04.13 Klassenführung E1 +E2 51

02.05.13 Klassenführung E3 +E4 52

15.05.13 Literaturkreis 10

15.05.13 „Komm und höre die Geschichte…“ 20

07.06.13 Bücherpicknick im Lesegarten 17

20.06.13 Vortrag: „Schlafen wie ein Murmeltier“ 21

26.06.13 „Komm und höre die Geschichte…“ 25

16.06.13 Literaturkreis 8

05.07.13 „Fortsetzung folgt…“ 6

12.07.13 „Fortsetzung folgt…“ 7

17.07.13 „Komm und höre die Geschichte…“ 24

17.07.13 Literaturkreis 10

22.07.13 Bibliotheksführerschein Klassen 4a +4b 51

30.07.13 Ferienprogramm „Vom Buch zur Kunst“ 12

11.09.13 Literaturkreis 11

19.09.13 Autorenlesung: Peggy Wandel „Zwischen Karriere und Krabbelgruppe“ 15

16.10.13 Literaturkreis 12

16.10.13 „Fortsetzung folgt…“ 10

07.07.11 Autorenlesung für Kinder: Fabian Lenk 50

23.10.13 „Komm und höre die Geschichte…“ 21

25.10.13 Kindertheater Pohyb´s: „Frederick“ 100

25.10.13 Comedy: Heinrich del Core „Der Inländer“ 100

07.11.13 „Wannweiler Geschichte(n): Fremde Heimat Deutschland“ 80

27.11.13 „Komm und höre die Geschichte…“ 20

20.11.13 Literaturkreis 10

06.12.13 AdventsKalenderVorleseGeschichten 80

13.12.13 AdventsKalenderVorleseGeschichten 50

20.12.13 AdventsKalenderVorleseGeschichten 85

06.03.13

10.04.13

08.05.13

05.06.13

03.07.13

11.09.13

09.10.13

06.11.13

04.12.13 Bücherkoffer 360

Neues:

Nachdem wir im vergangenen Jahr feststellen mussten, dass die Ausleihe der Kinder- und Jugendbücher etwas zurückging, haben wir uns Gedanken gemacht, welche Gründe wohl dazu geführt haben. Nach Überlegungen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass die Kinder möglicherweise nicht mehr genügend Zeit haben, die Bücherei zu besuchen, da sie durch die neue Form der Ganztagesbetreuung an der Uhlandschule oft die Nachmittage in der Schule verbringen. Unser Fazit war: wenn die Kinder nicht mehr in die Bücherei kommen, muss die Bücherei zu den Kindern kommen! Gesagt getan- nachdem wir unsere Idee mit der Schulleitung und den Lehrern der Uhlandschule besprochen hatten und diese begeistert waren, packten wir zum ersten Mal unsere Koffer und boten im Foyer der Uhlandschule eine Auswahl an Medien zum Ausleihen an. Schon bald merkten wir, dass dieses Angebot von den Schülern gerne genutzt wurde und Herr Steinmaier und Herr Maurer richteten uns einen Laptop mit einem Notausleiheprogramm ein. Dies macht es uns leicht, die Daten in unser Büchereisystem einzulesen. An jedem ersten Mittwochvormittag im Monat haben wir große Freude daran, mit den Kindern ins Gespräch zu kommen und ihnen unsere „Literaturschätze aus dem Koffer“ nahezubringen. An den wieder gestiegenen Ausleihzahlen bei den Kinder- und Jugendbüchern lässt sich unser Erfolg ablesen und wir sind der Meinung, die Mühe lohnt sich, wenn es einmal im Monat ans „Kofferpacken“ (und schleppen) geht.“

Die Vorsitzende dankt für die Ausführungen und fasst zusammen, dass nach den vorliegenden Zahlen rund 100 Bücher pro Stunde während der Öffnungszeiten über die Theke gehen. Dazu kämen noch Beratungsgespräche und Veranstaltungen. Es sei auch toll, wie immer wieder neue Leserkreise erschlossen würden. Sei es bei Veranstaltungen mit dem Krankenpflegeverein, in der Schule oder mit ausländischen Mitbürgern. Den Hinweis der E-Book-Ausleihe nehme sie mit, um sich bis zum nächsten Haushalt Gedanken darüber zu machen.

GRin Ziegler erklärt, die ALW sei sehr dankbar für die engagierte Arbeit und das tolle Angebot der Bücherei.

Auf Frage von GRin Münch erklärt Frau Ulmer-Trauner, dass auch viele Leserinnen und Leser aus umliegenden Gemeinden kommen.

GR Rasp dankt für die ausführliche Präsentation und das tolle Rahmenprogramm mit speziellen Angeboten für die Wannweiler Bürgerinnen und Bürger.


Auch GR Wolfer dankt für den –wie jedes Jahr- sehr interessanten Bericht. Großes Lob zolle er der Kreativität und den tollen Ideen des Teams. Er könne nur sagen: weiter so.

GR Allgaier spricht nun für die CDU seinen Dank für den begeisterten Vortrag aus. Besonders toll wären die Veran¬staltungsreihen welche Kinder und Erwachsene ansprechen. Den Buch-Koffer für die Schule zu packen sei eine tolle Idee.

Daraufhin verabschiedet die Vorsitzende Frau Ulmer-Trauner.




TOP 4 - Jahresbericht 2013 des Jugendhauses


Die Vorsitzende begrüßt Frau Ziegler zum Jahresbericht des Jugendhauses. Sie wisse das Jugendhaus bei Frau Ziegler in guten Händen.

Frau Ziegler dankt dem Gemeinderat für das Interesse und beginnt sogleich mit ihrem nachfolgend abgedruckten Bericht.

„Das Jugendhaus Wannweil ist für viele Besucher/innen immer noch unverzichtbar, auch wenn die Besucherzahlen, wie in allen Jugendhäusern im Kreis RT, zurückgegangen sind. Dies liegt unter anderem daran, dass die Wannweiler Hauptschüler, also Klasse 5-9 bzw. 5-10, durch die Schulform Werkrealschule, nun in Kirchentellinsfurt untergebracht sind. Sowohl die Hauptschüler, als auch die Realschüler halten sich viel in Kirchentellinsfurt auf und sind für mich deshalb nicht mehr so leicht erreichbar. Unsere Gymnasiasten leiden seit der G8-Umstellung an noch größerem Lerndruck. Neben Hobbys und Nebenjobs bleibt ihnen kaum noch Zeit fürs Jugendhaus.

Aktuell kommen im Schnitt ca. 12-15 vorwiegend männliche Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahre, regelmäßig mittwochs und freitags ins Jugendhaus. Die Öffnungszeiten sind Mittwoch von 15 bis 21 Uhr, Freitag von 17 bis 22 Uhr.

Freitags ist häufig unter Selbstverwaltung geöffnet, was von den Jugendlichen gewünscht und von mir gefördert wird. Bisher wurde es stets zuverlässig und ohne größere Probleme gemeistert.

Mädchen kommen zurzeit nur ganz vereinzelt und eher selten im Jugendhaus vorbei, meist um private Probleme zu besprechen oder Unterstützung bei Bewerbungen oder Vorstellungsterminen zu bekommen.

Die Kontaktaufnahme zu neuen Jugendlichen bzw. die Integration jüngerer Jugendlicher ins Jugendhaus, fällt zunehmend schwerer. Sehr viele Jugendliche verbringen zu viel Zeit vor dem Computer oder Spiele-Konsolen und den dazugehörigen Spielen. Kommunika¬tion findet häufig nicht mehr persönlich, sondern mittels Smartphone über Facebook, Whats App, etc statt. Auch die Zusammenarbeit von uns „Jugendhäuslern“ hat in den letzten Jahren bedauerlicherweise nachgelassen.

Die derzeitige Jugendhausclique ist eine international zusammen¬gesetzte Gruppe aus Jugendlichen türkischer, deutscher, marokkanischer, albanischer und bosnischer Herkunft. Die laufenden Angebote im offenen Treff orientieren sich an den Bedürfnissen der Jugendlichen und sind momentan eher einfach gehalten, gerne werden Spiele wie z.B. Stadt-Land-Fluss gespielt. Seit Neuestem gehört auch eine Spiele-Konsole mit einigen Spielen zum Unterhaltungsangebot im Jugendhaus. Dafür vielen Dank an Frau Rösch, die uns die Kauferlaubnis erteilt hat.

Häufige Koch- und Back-Angebote und das anschließende gemein¬same Essen gehören zu den meist gewünschten Aktionen und fördern die Kommunikation und Zusammenarbeit untereinander. Die Jugendlichen genießen die gemütliche Atmosphäre, die persönliche Gespräche ermöglicht. Selbst der dazugehörige Küchendienst und Abwasch funktioniert nach anfänglichen Schwierigkeiten mittlerweile problemlos.

Spezielle Freizeitangebote und Projekte werden aufgrund von Wunschäußerungen gemeinsam beschlossen, geplant, organisiert und durchgeführt. Stichwort: Partizipation. Hierbei sind v.a. Go-Kart-Fahren gehen und Fußball spielen bzw. die Teilnahme an kleinen Fußball-Turnieren als Jugendhausmannschaft zu nennen. Auch der Besuch der Binea (Bildungsmesse Neckar-Alb), steht jedes Jahr fest auf dem Programm. Hierbei können sich die Jugendlichen über mögliche Berufsfelder informieren und erste Kontakte zu potentiellen Lehrstellen aufnehmen.

Es ist schön und hoffnungsvoll, die positive Entwicklung und das Wachsen der Interessen bei den meisten Jugendlichen zu beobachten und zu fördern. Einige der Besucher beschäftigt momentan sehr intensiv alles rund um das Hitler-Regime, das gerade im Geschichtsunterricht behandelt wird. Daraus ergaben sich heftige Diskussionen über die Thematik der Judenverfolgung, Euthanasie, Bestrafung oder Hinrichtung Andersdenkender. In den Elternhäusern gibt es meist keine Gespräche darüber, da häufig das Hintergrundwissen fehlt oder kein Interesse besteht, sich damit auseinander zu setzen.

Deshalb wurde mehrfach der Wunsch geäußert, einmal gemeinsam eine Gedenkstätte zu besuchen. Geplant ist eine Fahrt an einen Ort des Geschehens, z.B. nach Grafeneck.


Ich habe mich sehr über das Interesse, die Sensibilität und die Offenheit der der jungen Leute gefreut, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und komme den Wünschen gerne nach. Unterstützt werde ich bei solchen Aktionen häufig von meiner Tochter Eva Ziegler, die z.B. Fahrdienste übernimmt.

Manchmal möchte man im Jugendhaus auch nur abhängen und gemütlich zusammen sein

– eben einfach „chillen“ und Musik hören. Schulstress oder Zoff im Elternhaus oder der

Arbeits-/Lehrstelle für eine Weile vergessen.

Meine Tätigkeit im Jugendhaus setzt sich aus folgenden 4 Säulen zusammen:

1. Den offenen Bereich / offener Treff

2. Jugendbüro

3. Spezielle Mädchenarbeit

4. Aufsuchende Arbeit

1. Der offene Treff:

Der offene Treff hat, wie der Name schon sagt, eine offene Komm-und Gehstruktur. Er basiert ausschließlich auf Freiwilligkeit und wird angeboten, um den Jugendlichen einen Aufenthaltsort für eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu geben. Er bietet eine Möglichkeit in der Gruppe Regeln, Toleranz, Respekt und gegenseitige Akzeptanz zu lernen und zu leben, sowie in Diskussionen andere Denkweisen und Meinungen gelten zu lassen. Drüber hinaus können im offenen Treff, erfreuliche Anlässe wie z.B. Geburtstage oder die Geburt eines Kindes der früheren Jugendlichen, gefeiert werden.

Außerdem dient der offene Treff zur Kontaktaufnahme und ist die Anlaufstelle, um Termine mit mir zu vereinbaren – sei es um Einzelhilfe wahrzunehmen oder um Probleme anzugehen und vielleicht sogar zu lösen.

2. Jugendbüro-Tätigkeit

Diese Arbeit orientiert sich an persönlichen Bedürfnissen der Jugendlichen im Einzelnen. Dabei werden sie vor den allgemeinen Öffnungszeiten alleine einbestellt. Die Schwerpunkte dieses Arbeitsbereichs sind Themen wie Schule, Schulprobleme, Schulabschluss, Übergang von Schule zu Beruf, bzw. auf eine weiterführende Schule, in Einzelfällen auch auf Hochschulen, sowie Bewerbungstraining und Lehrstellensuche. Im Rahmen dieses Angebots, findet auch der Binea-Besuch statt, der immer sehr gut angenommen wird.

Nach Bedarf werden Nachhilfestunden vermittelt.

Auch Schadensbegrenzung zwischen Lehrstelle, Meister und Azubi gehören manchmal zu meinen Aufgaben. Ebenfalls gehört zu dieser Arbeit die Kontrolle über die Einhaltung von Terminen, bei Schulan¬meldungen (z.B. Berufskolleg, etc.), rechtzeitiges Ab¬schicken von Bewerbungen oder die Komplettierung von Bewerbungsunterlagen. Die Vermittlung von Praktikumsplätzen für freiwillige oder Pflicht¬praktika, um in einen Beruf bzw. Betrieb zu schnuppern, ist auch noch zu erwähnen.

Auch Gespräche über private Probleme werden in diese ruhige Zeit gelegt. Nach Bedarf finden Elterngespräche im Jugendhaus statt. Aber wirklich nur dann, wenn die Jugendlichen den Wunsch explizit äußern. Die Jugendlichen sollen schließlich nie das Vertrauen verlieren.

3. Mädchenarbeit

Dieser Bereich der Jugendarbeit findet zurzeit leider nur einge¬schränkt statt. Die Regelmäßigkeit des früheren Mädchencafés, ist momentan nicht gegeben, was ich sehr bedauere.

Eigentlich werden hier spezielle Freizeit-und Bildungsangebote für Mädels angeboten. Das Angebot richtet sich v.a. an die Mädchen muslimischer Herkunft, die den gemischt-geschlechtlichen öffentlich¬en Treff nicht besuchen dürfen.

Schwerpunkte der Mädchenarbeit sind Beratung und Begleitung der Mädchen und jungen Frauen in vielen verschiedenen Lebenslagen. Dabei geht es darum berufliche Perspektiven zu erörtern, persönliche oder familiäre Schwierigkeiten, wie z.B. Liebeskummer, interkulturelle Probleme in Beziehungen oder am Arbeitsplatz, zu klären.

Auch Mobbing in der Schule, über das Internet oder am Arbeitsplatz sind ein wichtiges Thema, über das gesprochen werden muss, um eine Bewusstseinsänderung in manchen zu erwecken. Obwohl momentan kein regelmäßiger Mädchentreff stattfindet, finden einzelne Mädels immer wieder den Weg zu uns ins Jugendhaus. Gründe warum keine Gruppe zustande kommt, sind nahezu die gleichen wie auch bei den Jungs: Verlegung der Hauptschule, Zeitmangel, Lerndruck, etc.

4. Aufsuchende Jugendarbeit

Auch in diesem Bereich ist es im letzten Jahr sehr ruhig geworden. Anrufe von besorgten Anwohnern oder Passanten, wegen Lärm, nächtlicher Ruhestörung, Pöbeleien oder aggressivem Verhalten, sind äußerst selten geworden. Sogar der frühere Brennpunkt, das sog. „Asyleck“ in der Dorfstraße bei der Praxis Dr. Kaiser, hat sich mittlerweile erledigt, evtl. da ein Zaun um das Grundstück angebracht wurde.

Ab und zu gibt es auf dem Feuerwehrspielplatz, beim Gummiplatz der Uhlandschule, Grillplatz am Jägerweg oder nach öffentlichen Festen oder Sportturnieren Beschwerden von Anwohnern. Gelegentlich werde ich dann zu Hilfe gerufen.

Die Hauptintention der aufsuchenden Jugendarbeit aber, ist die Kontaktaufnahme mit auffälligen Jugendlichen und Cliquen, die unangenehm auftreten, z.B. durch Alkohol/Drogen, Lärm, Pöbeleien, usw. Durch bedachte Gespräche und vorsichtige Kontaktaufnahme, versuche ich diese Jugendliche von der Straße ins Jugendhaus zu integrieren. Auch Schlichtungen und Wiedergutmachungen z.B. nach Sachbeschädigungen oder Zerstörung fremden Eigentums (Gartenhäuschen oder ähnliches), gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich der aufsuchenden Arbeit. Dabei müssen die Jugendlichen stets ernst genommen und beteiligt werden, außerdem müssen Alternativen geboten werden. Hierbei sind Räume zum Wohlfühlen, kreativ sein und für gemeinsame Aktivitäten wie z.B. Kochen, Essen, Feiern oder Lernen wichtig. Nur so sind eine langfristige Integration und die Bildung einer Gemeinschaft möglich. Bei vielen Jugendlichen gelingt das, wobei man leider auch immer wieder Fälle hat, bei denen nichts möglich ist, da sie nicht eingegliedert werden wollen. Bei diesen Jugendlichen habe ich nur die Möglichkeit, locker mit ihnen in Kontakt zu bleiben, meine Hilfe wenn nötig anzubieten und eine ganz lockere Beziehung aufzubauen und zu pflegen, und wenn es gilt, zur Stelle zu sein. Häufig handelt es sich hierbei um Jugendliche mit einem Alkohol- oder Drogen¬problem, was leider auch in Wannweil immer wieder vorkommt.

Was wir momentan gar nicht haben, sind angeordnete, also nicht freiwillige Gruppenarbeitstermine, sowie Sozialstunden die von Jugendlichen absolviert werden müssen, nachdem sie vom Jugendgericht dazu verurteilt wurden. Auch dies ist ein Zeichen der positiven Entwicklungstendenz der Jugendlichen in Wannweil.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass mir meine Arbeit mit den Jugendlichen immer noch sehr viel Spaß macht, dass ich sehr stolz bin auf ihre Motivation die Schule bzw. Ausbildung oder ähnliches positiv abzuschließen, was einige mittlerweile schon mit einem wirklich guten Abschluss geschafft haben. Auch ihre Verlässlichkeit, sich an Absprachen und Regeln im und ums Jugendhaus zu halten und das gute Verhältnis zu den Nachbarn und dem Kinderhaus, darf nicht unerwähnt bleiben. Ich hoffe dass diese positive Tendenz unserer Jugendlichen anhält und möchte damit meinen Bericht beenden.

Danke noch an Frau Rösch und die Gemeinde Wannweil für die gute Zusammenarbeit und die positive Einstellung gegenüber der Jugendarbeit in Wannweil. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, wie ich von einigen Kollegen weiß. Danke dafür.“

Die Vorsitzende dankt nun ihrerseits für den ausführlichen Bericht über ihre sehr vielfältige Arbeit, die sich von aufsuchend bis nachlaufend gestalte. Seit vier bis fünf Jahren gibt es deutlich weniger Schwierigkeiten von Anliegern mit Jugendlichen.

Vor 14 Jahren wurde ein Arbeitskreis Jugendhilfe gebildet an dem das Jugendamt, Pfarrer, Schule, Frau Ziegler und die Verwaltung beteiligt sind. Oft würden schulische Probleme angesprochen, die dann Frau Ziegler angehe und feinfühlig Kontakt aufnehme.

GRin Sommer richtet ihren Dank an die vier Power-Frauen, Frau Ziegler, Frau Ulmer-Trauner, Frau Bernhardt-Staniek und Frau Kurz. Sie erkundigt sich bei Frau Ziegler, wie denn die Jugendarbeit in Kirchentellinsfurt strukturiert sei und wie viele Stunden sie selbst arbeite.

Frau Ziegler führt aus, dass sich ihre Arbeitszeit auch nach Bedarf richte und sie nach Stunden abrechne.

In Kirchentellinsfurt bestehe noch immer das Volksbänkle, welches der Sophienpflege angegliedert sei. Abends keine offene Jugendar¬beit statt. Sie selbst habe keinen Kontakt dorthin.

Auch GR Wolfer dankt Frau Ziegler. Schwankungen in den Besucherzahlen lägen in der Natur der Sache, meint er weiter. Wichtig sei für ihn ihr Satz „wenn‘s gilt, muss man da sein“.

Auch GRin Franz-Nadelstumpf äußert ihren Dank für den interessanten und ausführlichen Bericht über die Arbeit im Jugendhaus, in welche man wenig Einblick habe, wenn die eigenen Kinder größer sind.

Über den Rückgang der Zahlen müsse man sich keine Sorgen machen, meint GR Herrmann. Nachdem man schon ganz andere Zeiten erlebt habe, sehe er viele positive Zeichen, was ganz sicher an Frau Ziegler liege. Er finde es bewundernswert, dass ihr Engagement auch nach vierzehn Jahren nicht nachlasse.

Nach diesen Wortmeldungen verabschiedet die Vorsitzende Frau Ziegler.




TOP 5 - Kommunalwahlen 2014

Bestellung des stv. Vorsitzenden des Gemeindewahlausschusses


Gde.Amtsrat Steinmaier verweist auf die GR-Drucks. 2014-56 und berichtet, dass sich zwischenzeitlich eine neue Situation ergeben habe, da die derzeitigen Gemeinderäte der FWV die Kandidaten der FWV unterstützen wollen.

Deshalb ziehe er den Vorschlag, GR Wolfer zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden des Gemeindewahlausschuss zu wählen zurück und schlage nunmehr Herrn Dr. Robert Roßbach vor.

Ohne Wortmeldung fasst der Gemeinderat einstimmig folgenden Beschluss:

1. Dem Ausscheiden von Hans Röhm aus dem Gemeinde¬wahlausschuss wird zugestimmt.

2. Dr. Robert Roßbach wird als neuer stellvertretender Vorsitzender des Gemeindewahlausschuss gewählt.




TOP 6 - Dachsanierung und Hagelschaden Scheuer Einfahrtstraße 3

- Vergabe der Dachdeckungsarbeiten -


Die Vorsitzende erläutert die GR-Drucks. 2014-58.

Ohne Wortmeldung fasst der Gemeinderat einstimmig folgenden Beschluss:

Der Beauftragung von Fa. Carpent-Holzbau aus Gärtringen mit der Dachsanierung der Scheuer in der Einfahrtstraße 3 zu einem Angebotspreis in Höhe von 23.746,33 € wird zugestimmt.




TOP 7 - Erneuerung Mess- und Regeltechnik Heizung Schwimmhalle und Alte Turnhalle, sowie Raumlufttechnik Nebenräume einschließlich Pumpen und Antriebe

- Vergabe -


Die Vorsitzende verweist auf die GR-Drucks. 2014-61 und führt aus, dass nunmehr der dritte Bauabschnitt anstehe. Diese spezielle Technik müsse mit den Bauabschnitten eins und zwei kompatibel sein, deshalb habe man auf die Einholung weiterer Angebote verzichtet. Die Ausführung sollte durch die Firma erfolgen, die auch die beiden ersten Bauabschnitte ausgeführt habe.

Daraufhin fasst der Gemeinderat einstimmig folgenden Beschluss:

Der Vergabe der Regeltechnik für die Fußbodenheizung und die Raumlufttechnik der Nebenräume des Schwimmbades, sowie die Steuerung der Lüftung bzw. Luftheizung der Alten Turnhalle einschl. Pumpen, Ventile und Antriebe an die Firma Ulmer aus Wannweil zu einem Angebotspreis von 46.777,75 € wird zugestimmt.




TOP 8 - Bekanntgaben


Feuerwehrgebäude

Die Vorsitzende informiert, dass die Verwaltung vergangene Woche die Kostenrechnung für das Feuerwehrgebäude erhalten habe. Daraufhin habe sie umgehend die Fraktionsvorsitzenden informiert.

Die Kostenschätzung des Architekturbüros lautete auf 3,6 Mio. €. Bei den Haushaltsberatungen wurde vom Gemeinderat eine Kostendeckelung bei 3,2 Mio. € beschlossen obwohl sie selbst sehr vehement dagegen interveniert habe. Ihr sei diese Deckelung auf der Basis des Raumprogramms unmöglich erschienen.

Die Kosten¬berechnung liege deutlich über den 3,6 Mio. €. Nun habe man vereinbart, gemeinsam mit Feuerwehr, Gemeinderat, Architek¬ten und Verwaltung Vorschläge zu prüfen und zu berechnen. Danach werde sie das Thema auf die Tagesordnung –vermutlich- der übernächsten Sitzung nehmen. Man werde prüfen, was man sich leisten kann bzw. leisten möchte.

Der Gemeinderat nimmt K e n n t n i s.




TOP 9 - Verschiedenes, Wünsche und Anfragen


Zu diesem Tagesordnungspunkt liegt nichts vor.


Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr vorliegen, schließt die Vorsitzende die öffentliche Sitzung um 21.50 Uhr.

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