(zurück zu Sitzungsberichte-Übersicht) 

Sitzungsbericht aus der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats vom 28. Juli 2016

TOP 1 - Kriminalitätsbericht 2015

Die Vorsitzende begrüßt Herrn Polizeihauptkommissar Schmid.

Herr Schmid stellt sich als Leiter des Polizeipostens West vor und präsentiert anschließend die GR-Drucks.-2016-122- Anl.z.Prot.-.

Er führt aus, dass die Tendenz der Kriminalität im Landkreis Reutlingen, entgegen zum Landestrend, zurück gehe. Die vorliegenden Zahlen seien die niedrigsten seit 10 Jahren.




Seinen Fokus legt Herr Schmid auf die Wohnungseinbrüche, da alle 4 Wohnungseinbrüche bislang nicht aufgeklärt werden konnten. Seit 3 Jahren versuche man die Sicherheit diesbezüglich zu erhöhen. Auch weiterhin wolle man hier besonders im Bereich der Vorbeugung ansetzen. Man habe mehr Sicherheitsberater eingestellt, schicke mehr Präventionsstreifen (vor allem in den „dunklen Jahreszeiten“) auf die Straßen, starte Informationsoffensiven und führe verstärkte Maßnahmen der Gefahrenabwehr und der Strafverfolgung durch.

Seinen Bericht schließt Herr Schmid mit den Worten ab, dass das Leben in Wannweil insgesamt sehr sicher sei.

GR Rasp bedankt sich für die ausführliche Berichterstattung. Er erkundigt sich danach, ob der verzeichnete Rückgang zufällig oder auf etwas Bestimmtes zurückzuführen sei.

Herr Schmid antwortet, dass die Polizei immer auf gewisse Fälle regieren müsse. Als Beispiel nennt er die Graffiti-Gruppen. Als diese unterwegs gewesen seien, habe man seinen Fokus verstärkt auf diese Gruppen und eine erhöhte Präsenz an den Wochenenden gezeigt. Dadurch habe man die Schmierereien dann in den Griff bekommen, da die Gruppen dann abgezogen seien.

Die Vorsitzende führt weiter aus, dass die Verwaltung sehr konsequent in der Anzeigenerstattung sei. Es werde schlichtweg alles zur Anzeige gebracht.

Herr Schmid erläutert weiter, dass man im Gegensatz zu den Graffiti-Gruppen auf Drohungen oder bei häuslicher Gewalt keinen großen Einfluss haben könne.

Hier ergänzt die Vorsitzende, dass durch die entsprechenden Stellen der notwendige Opfer-Täter Kontakt hergestellt werde, um eine rasche Klärung der Situation herbeizuführen.

GR Herrmann äußert, dass der Bericht sehr erfreulich für Wannweil sei. Die Anzahl der Straftaten erweise sich wirklich als sehr gering und auch im Bezug auf die Art der Delikte gestalte sich die die Entwicklung durchaus positiv. Er ergänzt weiter, dass es sich zudem sehr schwer gestalte, Fälle des Wohnungsdiebstahles aufzuklären. In letzter Zeit sei es außerdem in dieser Hinsicht wieder sehr ruhig in Wannweil geworden. Alles in allem würden die Zahlen beweisen, dass Wannweil ein sehr ruhiges Pflaster sei. Hierfür spricht GR Herrmann seinen Dank an die Polizei aus. Gleichzeitig bittet er Herrn Schmid kurz etwas zu seiner Dienststelle zu sagen.

Herr Schmid berichtet, dass der Sitz seines Dienstpostens in Betzingen läge. Sie seien für den Rest von Reutlingen zuständig wie Ohmenhausen, Degerschlacht, Sickenhausen, Industriegebiet West in Betzingen und Wannweil. 20 Mitarbeiter umfasse der Dienstposten insgesamt. Rechne man aber die Teilzeitbeschäftigten entsprechend ein, reduziere sich die Zahl auf insgesamt 16 Mitarbeiter. Ihr Sachgebiet umfasse alle Einbruchs- und Ausländerangelegenheiten. Verkehrsunfälle würden sie aufgrund der Sachgebietseinschränkung beinahe gar nicht mehr bearbeiten.

GR Allgaier sei aufgefallen, dass die Aufklärungsquote gleich geblieben sei.

Dies liege daran, dass die Aufklärungsquote stark vom Deliktsbereich abhänge, so Herr Schmid.

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr vorliegen, bedankt sich die Vorsitzende im Namen aller, auch der Bürgerinnen und Bürger, über die sehr gute Betreuung. Auch in kritischen Situationen überzeuge die Polizei durch ihre starke Präsenz. Sie bedankt sich weiter für den intensiven Einsatz, vor allem in der kritischen Zeit der Wohnungseinbrüche. Sie setze weiterhin auf die gute Zusammenarbeit und den zeitnahen Informationsaustausch.

Herr Schmid verlässt den Sitzungssaal.


TOP 2 - Gebäudesanierung Schulstraße 2

Vorstellung der Planung für das Baugesuch

Die Vorsitzende begrüßt den Herrn Architekten Schwarz. Sie führt aus, dass sie gemeinsam mit ihm und OBMin Mergenthaler nochmals nachgedacht hätte. Aus Kostengründen seien sie zu dem Entschluss gekommen, dass es besser sei, die kleine Wohnung nun doch wegzulassen.

Daraufhin stellt Herr Schwarz die einzelnen Grundrisse nochmals vor und weist auf die entsprechenden Änderungen hin. Hierfür stellt er die GR-Drucks.-2016-115- Anl.z.Prot.- vor.

Er führt dazu aus, dass das Erdgeschoss im Wesentlichen gleich geblieben sei. Im 1. Obergeschoss habe man nun die 3. Wohnung herausgenommen und stattdessen den Wohnungen 2 Abstellräume hinzugefügt. Im Dachgeschoss würde man 2 großzügige Wohnungen realisieren. Aus dem Bühnengeschoss habe man schließlich eine große Wohnung mit 2 Zimmmern geplant. Vorteilig an 5 Wohnungen sei, dass der Grundriss im 1. OG einfacher werde und man sodann einen 6. Stellplatz im Außenbereich spare. Dadurch könne man auch dem Jugendraum einen vollwertigen Stellplatz zur Verfügung stellen.

Die Vorsitzende führt aus, dass zudem die derzeitigen Zugangszahlen in der Flüchtlingsunterbringung eher zu Familien tendieren würden. Außerdem wäre die vorliegende Lösung ausgehend von der Genehmigungsfähigkeit und vom Kostenfaktor her, die Bessere.

GR Treutler drückt aus, dass er es für vernünftig halte, im OG auf 2 Wohnungen zu reduzieren. Er halte es aber für keine gute Lösung, dass das Bad nur durch die Küchen zugänglich seien. Leider habe aber auch er keinen Verbesserungsvorschlag. Im Dachgeschoss sei dahingehend ein besseres Wohnkonzept entwickelt worden. Des Weiteren fragt er nach, ob man die Wohnungstüre auch so planen könne, dass diese nach außen ins Treppenhaus öffnen würde.

Die Vorsitzende bejaht diese Frage. Sie erläutert weiterhin, dass die linke Wohnung im OG auch zur Unterbringung von Einzelpersonen geeignet sei. Der rechte Grundriss sei hingegen eher auf Familien zugeschnitten. Wichtig sei aber, dass man beide Varianten im Repertoire habe.

GR Treutler merkt weiter an, dass man für die Belüftung im Untergeschoss den Platz für ein größeres Lüftungsaggregat einplanen müsse.

Herr Schwarz erklärt, dass ein entsprechendes Konzept hierzu gerade gemeinsam mit den Fachplanern entwickelt werde.

GR Herrmann fragt nach, ob man andenke, hier Wohnungen für die Obdachlosenunterbringung freizuhalten.

Die Vorsitzende erwidert, dass man noch ein anderes Projekt mit 4 Apartments in Planung habe. Dort könne sie sich vorstellen, eine Wohnung zu diesem Zwecke freizuhalten. Durch den verringerten Zustrom bei den Flüchtlingen gehe die Anzahl der Einzelunterbringung zurück. Allgemein sei eine Verschärfung für die Unterbringung von Familien zu verzeichen und dies nicht nur im Bereich der Flüchtlingsfamilien. Es herrsche momentan ein enormer Druck auf dem Wohnungsmarkt, der so schnell auch nicht nachlassen werde. Unter dem Vorwand, dass das Projekt mit den Apartments bei der Pipeline funktioniere, könne man auf das kleine Apartment hier verzichten.

GR Herrmann erkundigt sich nach den finanziellen Auswirkungen.

Herr Schwarz erklärt, dass er hoffe, eine Kostenaufstellung in den nächsten 4-8 Wochen realisieren zu können.

Die Vorsitzende ergänzt, dass dies erst möglich sei, wenn man mit den Fachplanern entsprechend eingestiegen sei. Man werde aber versuchen, dies relativ frühzeitig in den Griff zu bekommen.

OBMin Mergenthaler fügt an, dass dies auch statisch bedingt sei. In dieser Hinsicht gestalte sich das Projekt als sehr aufwendig, da man schauen müsse, ob die alten Träger noch in Ordnung seien.

GRin Lietz fragt nach, wo die Waschmaschinen in den Wohnungen unterkommen sollen, da es im Untergschoss keine Waschküche gebe.

Die Vorsitzende führt aus, dass diese in der Regel in den Küchen untergebracht werden, da dort die entsprechenden Zuleitungen vorhanden wären.

GRin Lietz und GRin Franz-Nadelstumpf erwidern, ob es nicht sinnvoller sei, die Badewannen wegzulassen und stattdessen die Waschmaschinen in den Bädern unterzubringen.

Herr Schwarz antwortet, dass dies eine Qualitätsfrage sei. Badewannen würden zum Standard dazugehören. Junge Familien würden Badewannen präferieren. Ob nun eine Badewanne gewollt sei oder nicht, sei Geschmackssache. Fakt sei aber, dass man die Waschmaschine in der Küche unterbringen könne.

GR Treutler äußert, dass er in einer Wohnküche auf keinen Fall eine Waschmaschine unterbringen würde.

Die Vorsitzende halte dies für unproblematisch. Stehe die Waschmaschine in der Küche, könne man diese durchweg nutzen. Ein Badezimmer hingegen schließe man regelmäßig ab. Allgemein sei dies aber sehr typabhängig und individuell.

Daraufhin bringt die Vorsitzende die Diskussion zur Abstimmung und der Gemeinderat fasst einstimmig folgenden Beschluss:

Einreichung des Bauantrages Anfang August 2016 mit den vorliegenden Grundrissplänen.

Die Vorsitzende bedankt sich bei Herrn Schwarz für seine Vorstellung.

Herr Schwarz verlässt den Sitzungssaal.


TOP 3 - Angebot Schlauchpflege Center für die Feuerwehr Wannweil

Die Vorsitzende führt aus, dass die Feuerwehr seit jeher den ausdrücklichen Wunsch habe, ein eigenes Schlauchpflegecenter zu bekommen. Als das Angebot über die Poollösung mit Reutlingen dann vorlag, sei man doch über die hohe Kostensteigerung überrascht gewesen. Des Weiteren verweist die Vorsitzende in Ihren Ausführungen auf die den Gemeinderäten vorliegende GR-Drucks.-2016-120- Anl.z.Prot.-. Sie ergänzt weiterhin, dass man nun bei einer Anschaffung eines eigenen Schlauchpflegecenters durch einen Rabatt in Höhe von 5 % sogar unter den ursprünglich genannten Kosten liege. Zudem sei das Schlauchpflegecenter keinesfalls nur eine reine Waschmaschine. Sie sei Waschmaschine, Trockenanlage und Prüfanlage zugleich, was so viel heiße, als dass die Schläuche nach dem Durchlauf eine Art „TÜV“ hätten. In Anbetracht der Kosten könne man mit der Beschaffung eines Pflegecenters nach der Amortisationsphase viel einsparen.

GR Herrmann äußert, dass man den Tagesordnungspunkt bei der letzten Sitzung vertagt habe, um neben der Einholung des Angebots auch für die Poollösung die Vertragsdetails bzw. konkret die Zusammensetzung der Gebühren mit Reutlingen abzuklären.

Die Vorsitzende räumt ein, dass sie hier nicht nachgefragt habe. Es handele sich aber um ein kalkuliertes Angebot.

Auch GR Treutler merkt an, dass dies Bestandteil des Beschlusses gewesen sei.

Die Vorsitzende bedauert, dies aus dem Blick verloren zu haben und entschuldigt ihr Versäumnis.

GR Herrmann vermerkt, dass er hier nicht hinterhertelefonieren möchte. Des Weiteren sei der Vertrag zwar eindeutig, dass die

2.000 € eine Pauschale darstellen würden, jedoch habe er etwas anderes in dieser Hinsicht gehört.

Stv. Feuerwehrkommandant Herrmann äußert sich, dass dies eine reine Verwaltungsgebühr darstellen würde.

Die Vorsitzende ergänzt, dass Reutlingen von Anfang an klar zum Ausdruck gebracht hätte, dass Wannweil nicht mit anderen Vertragspartnern vergleichbar wäre. Es sei damit klar gewesen, dass für Wannweil nachkalkuliert werden müsse. Sie betont nochmals, dass das Angebot für das Schlauchpflegecenter nun sogar günstiger geworden sei, als in der Sitzungsvorlagage vom letzten Mal aufgeführt.

GR Jooß äußert, dass für ihn der ausschlaggebende Punkt für die Neuanschaffung des Pflegecenters darin gelegen habe, dass man dadurch nicht komplett neue Schläuche kaufen müsse, sondern die Alten noch weiter verwenden könne. Er betont weiter, dass nicht die 2.000 € ausschlaggebend gewesen seien, denn auch ohne diese 2.000 € würden neue Schläuche benötigt werden.

Die Vorsitzende fügt an, dass sich eben nur entsprechend die Amortisationszeit verändere.

GR Wahl meint, dass es letztlich am Ende ganz egal sei, ob man den Vertrag mit den jetzigen oder mit anderen Konditionen abschließe. Fakt sei aber, dass man das Geld für die Anschaffung eines eigenen Schlauchpflegecenters am Ende eingefahren hätte.

GR Herrmann merkt an, dass er keine andere Lösung habe, aber er wolle noch ergänzen, dass er die Anzahl der angegebenen Einsätze für äußerst optimistisch halte. Des Weiteren erkundigt er sich, ob die Verwaltung die Zuschussmöglichkeiten für das Center abgefragt habe.

Die Vorsitzende erwidert, dass Gde.Oberamtsrat Knop dies ihres Wissens gemacht habe. Sie meine aber sich zu erinnern, dass ein Zuschuss nur dort gewährt werde, wo mehrere Gemeinden mit dem Schlauchpflegecenter umsorgt werden würden.

GR Herrmann äußert, dass er gelesen habe, dass man Zuschüsse in Höhe von bis zu 30 %, für notwendige Anschaffungen die 15.000 € überschreiten, bekommen könne. Beschaffe man das Pflegecenter jetzt, so sei nachträglich kein Zuschuss mehr möglich. Es sei zu überlegen, ob man vorerst ½ Jahr mit der Anschaffung warte und sich solange mit der Reutlinger Variante begnüge, wenn man womöglich im nächsten Jahr eine Förderung bekommen könne.

Die Vorsitzende betont, dass Gde. Oberamtsrat Knop sich gerade im Urlaub befinde, sie aber meine, dass dieser bereits alle Zuschussmöglichkeiten abgeklärt habe. Ihres Wissens sei es aber daran gescheitert, dass das Center nur ausschließlich für Wannweil genutzt werden würde. Sie sagt zu, den Beschluss dahingehend abzuändern, dass vor Vergabe die Zuschussmöglichkeiten abgeklärt werden sollen. Jedoch regt sie auch an, bei einer abschlägigen Entscheidung den Kauf trotzdem abschließen zu dürfen.

Daraufhin fasst der Gemeinderat bei einer Enthaltung (GRin Franz-Nadelstumpf) folgenden Beschluss:

Das Schlauchpflegecenter der Firma Hafenrichter wird entsprechend dem Angebot vom 14.07.2016 erworben. Vor Erteilung des Auftrages verpflichtet sich die Verwaltung abschließend zu klären, ob eine Förderungsmöglichkeit durch das Landratsamt für das Jahr 2016/2017 besteht. Bei einer ablehnenden Entscheidung kann die Verwaltung ohne weitere Rücksprache das Schlauchpflegecenter beschaffen.


TOP 4 - Vorbereitung der Jahresrechnung 2015 Bildung von Haushaltsresten

Die Vorsitzende stellt die GR-Drucks.-2016-121- Anl.z.Prot.- vor.

GR Treutler äußert, dass er sachlich nichts zu kritisieren habe, da dies durchaus Sinn mache. Er werde deshalb auch zustimmen.

Er sei aber verblüfft, dass man erst im August 2016 bemerke, welche Reste man aus 2015 habe. Er fragt nach, worin hierfür die Gründe liegen würden.

Die Vorsitzende erklärt, dass man zum Zeitpunkt der Haushaltsverabschiedung im Januar noch nicht wisse, welche Haushaltsreste man habe. Diese Abgrenzung könne man grundsätzlich also erst vornehmen, wenn der Haushalt beschlossen sei. Danach sei die Kämmerei jedoch vorerst mit anderen Aufgaben betraut. Es wäre zudem nicht wirtschaftlich sinnvoll die Abgrenzung bereits im April zu machen. Rein arbeitsökologisch sei es angebracht, die Bildung der Haushaltsreste zum Zeitpunkt durchzuführen, wenn auch der Nachtrag gemacht werde.

GR Treutler befindet dies als in Ordnung. Vielleicht solle man dies dann auch als Erinnerung für den Energy Award deuten, dass hier was gemacht werden sollte.

Daraufhin fasst der Gemeinderat einstimmtig folgenden Beschluss:

Der Bildung und Übertragung der auf der Rückseite aufgeführten Haushaltsreste im Rechnungsjahr 2015 wird zugestimmt.


TOP 5 - Annahme und Vermittlung von Spenden

• Annahme und Vermittlung von Kleinspenden 2. Quartal 2016

Gde. Insp. z.A. Bez stellt die GR-Drucks.-2016-110- Anl.z.Prot.- vor. Sie weist auf die in der Anlage 1 falsch aufgeführte Summe hin. Diese belaufe sich anstelle der dort aufgeführten 48,80 € auf insgesamt 68,80 €.

GR Bader weist sodann daraufhin, dass der Betrag beim Beschlussvorschlag ebenso berichtigt werden müsse.

Gde. Insp. z.A. Bez bittet den Rechenfehler zu entschuldigen.

Sodann fasst der Gemeinderat einstimmig folgenden Beschluss:

Die gem. der beigefügten Anlagen 1 und 2 von der Gemeindeverwaltung entgegengenommenen Geld- und Sachspenden für die Bücherei, den Förderverein der Uhlandschule und den Freundeskreis „Fröhliches Alter“ im Wert von insgesamt 171,80 € werden angenommen bzw. vermittelt.


• Annahme einer Geldspende für den Förderverein Uhlandschule

Gde.Insp. z.A. Bez stellt die GR-Drucks.-2016-111- Anl.z.Prot.- vor.

Ohne Diskussion fasst der Gemeinderat einstimmig folgenden Beschluss:

Die o. g. Spende zugunsten des Fördervereins in Höhe von 455,00 € wird angenommen.


• Annahme von Spenden für den Förderverein zugunsten des Sozialfonds f. sozial Schwache u. Asylbewerber

Gde. Amtsrat Steinmaier präsentiert die GR-Drucks.-2016-118- Anl.z.Prot.-.

GR Herrmann erkundigt sich, ob die Gewinn- und Verlustrechnung des Fördervereins schriftlich vorgelegt werde und ob es möglich sei, ihm diesen Bericht zur Verfügung zu stellen.

Gde. Amtsrat Steinmaier bejaht diese Frage. Er werde ihm zu gegebener Zeit Bescheid geben und ihm den Bericht zukommen lassen.

Die Vorsitzende führt aus, dass die Zahlen öffentlich seien, jedoch anonymisiert.

Gde. Amtsrat Steinmaier führt aus, dass jeder Fond einmal zu Ende gehen werde, so auch dieser Sozialfonds. Deshalb freue er sich, wenn der Gemeinderat Interesse daran zeige.

Die Vorsitzende erklärt, wie froh man hier in Wannweil im Allgemeinen über die Vereine sei.

Sodann fasst der Gemeinderat einstimmig folgenden Beschluss:

Die o. g. Spende zugunsten des Fördervereins der Uhlandschule wird angenommen.


TOP 6 - Neufestsetzung des Elternbeitrags für den Evang. Kindergarten

Jona ab September 2016

Gde. Amtsrat Steinmaier verweist auf die GR-Drucks.-2016-119- Anl.z.Prot.-. Es handle sich hier lediglich um einen Rechenfehler der im Nachtrag nun geändert werden müsse.

Ohne weitere Diskussion fasst der Gemeinderat einstimmig folgenden Beschluss:

Die Elternbeiträge für die Bären- und Tigergruppe im Evang. Kindergarten werden ab 1. September 2016 wie folgt festgesetzt:

Evang. Kindergarten Jona

Bären- und Tigergruppe, die beide mit 25 bis 28 Kindern betreut werden (kein Zuschlag)

Zahl der Kinder unter 18 Jahren in der Familie Betreuung bis

7 Stunden Keine Betreuung

bis 10 Stunden

1 Kind 124 Euro

2 Kinder 94 Euro

3 Kinder 63 Euro

4 Kinder 21 Euro


TOP 7 - Bekanntgaben und Informationen

Kleinkindergruppe in der Uhlandschule

Die Vorsitzende informiert den Gemeinderat über ihren heutigen Besuch der Kleinkindergruppe in der Uhlandschule.

Die Räumlichkeiten seien sehr hell und schön geworden und alles verlaufe soweit planmäßig. Sie stellt dem Gemeinderat in Aussicht, die Gruppe vor der nächsten Sitzung gemeinsam zu besuchen.

GRin Franz-Nadelstumpf fragt nach, wie es mit dem Umbau beim Kindergarten Pusteblume laufe. Gleichzeitig erkundigt sie sich nach dem Sommerhaus.

Die Vorsitzende antwortet, dass der Kindergartenumbau Pusteblume ebenfalls planmäßig verlaufe. Das Sommerhaus werde man nachziehen.

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.


TOP 8 - Verschiedenes, Wünsche und Anfragen

1. Offener Asphalt in der Blumenstraße / Goethestraße

GR Jooß bemängelt, dass in der Blumenstraße / Goethestraße der Asphalt bereits seit ca. 5 Wochen offen sei. Er denke, dass man hier zeitnah mit Schotter auffüllen sollte.

OBMin Mergenthaler merkt an, dass man an dieser Sache bereits dran sei.

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.

2. Energy-Award

GRin Franz-Nadelstumpf fragt an, ob man zum Thema Energy-Award einen Zwischenbericht bekommen könne.

Die Vorsitzende antwortet, dass man dies im Herbst behandeln werde.

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.

3. Pflegestützpunkt

GRin Franz-Nadelstumpf erkundigt sich nach der Bewerberlage beim Pflegestützpunkt.

Die Vorsitzende informiert, dass es mehrere gute und interessante Bewerber/innen gebe. Sobald man nach der Bewerberauswahl das entsprechende „o.K.“ vom Kreissozialamt bekomme, gehe sie davon aus, dass die Stelle im Herbst wieder besetzt werden könne.

Problematisch für die Bewerber/innen sei die Trägerneutralität. Es handle sich hier um eine kleine Stelle, bei welcher die Bewerber/innen ihre Hauptstelle nicht aufgeben könnten.

Ingesamt sei man aber sehr zuversichtlich, dass dies bis zum Ende der nächsten Woche geklärt sei.

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.

4. Radweg am Sportplatz / Goethestraße

GRin Lietz äußert, dass sie darauf angesprochen wurde, dass der Stich am Radweg beim Sportplatz / Goethestraße sehr steil und dadurch sehr schlecht begehbar sei.

Die Vorsitzende erwidert, dass man in diesem Bereich mit dem vorherrschenden Niveau keinen besseren Ausgleich hinbekomme.

Aufgrund der Topographie würde dies nicht funktionieren. Zwar sei der Bereich nicht zu 100 % behindertengerecht, jedoch gehbar. Es wäre unbezahlbar, würde man den kompletten Weg dazwischen „hoch stellen“ wollen, so die Vorsitzende weiter.

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.


5. Friedhof

GRin Lietz erkundigt sich nach dem Stand der Überlegungen für die Umsetzung eines neuen Grabfeldes auf dem Friedhof.

Die Vorsitzende antwortet, dass man sich damit befassen werde, sobald ein neues Grabfeld frei werde und es sich anbiete, ein neues Grabfeld zu erschließen. Die Ruhefristen seien bisher aber noch nicht gewahrt. Außerdem habe man momentan keinen Bedarf.

GRin Franz-Nadelstumpf bedauert, dass die Angelegenheit immer weiter verschoben werde und sie weiter vertröstet werden würden. Dies sei schon lange ein Anliegen Ihrer Fraktion.

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.

6. Festgottesdienst Neuapostolische Kirche

GR Herrmann berichtet über seine Teilnahme am Festgottesdienst der Neuapostolischen Kirche aufgrund deren Umbau.

Deren Dank für die Unterstützung möchte er an dieser Stelle weitergeben.

Die Vorsitzende ergänzt, dass sie den Umbau der Neuapostolischen Kirche für sehr gelungen halte.

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis.


Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr vorliegen, schließt die Vorsitzende die öffentliche Sitzung um 21:07 Uhr.


zurück zur Übersicht "GR-Sitzungsberichte"