Größere Bühne durch Fördermittel des Bundes

Das Wannweiler Gemeindehaus erhält eine größere Bühne durch Fördermittel des Bundes.

Endlich sind sie da: die Bühnenelemente, die neue Licht-Traverse und die Scheinwerfer. Die Neuerwerbungen vergrößern die Bühne des Gemeindehauses und ermöglichen Veranstaltungen auf Abstand.

Klein war die Bühne im Gemeindehaus für bestimmte Veranstaltungen mit größeren Ensembles schon immer. Doch für Auftritte in Pandemiezeiten, in denen auch zwischen den Bühnenakteur*innen 1,5 m Abstand gehalten werden muss, hatte sie definitiv zu wenig Tiefe mit ihren 4 Metern. Das ist nun anders – dank des bewilligten Antrags, den der Förderverein der Uhlandschule gemeinsam mit dem Musenstall5 im Oktober 2020 gestellt hat.

Das Programm “Neustart Kultur” von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien hatte 2020 eine Förderung ausgeschrieben, um “Kultureinrichtungen und -akteure zur Wiedereröffnung ihrer Häuser, Programme und Aktivitäten” zu ertüchtigen und eine “Beschäftigungs- und Erwerbsperspektive für Kulturschaffende” zu eröffnen. Sabine Altenburger vom Musenstall5 und Regisseurin des Ensembles WannDelbar des Fördervereins der Uhlandschule, war schon das ganze letzte Jahr auf der Suche nach geeigneten Fördertöpfen, um Kultur auf Abstand zu machen. Doch alle Förderanträge passten nicht – bis der Neustarter-Förderantrag der DTHG (Deutsche Theatertechnische Gesellschaft) auftauchte. Die Schwierigkeit: Es mussten mehrere Akteure mitmachen – ein freies Theater und Veranstaltungsort wie der Musenstall5, ein gemeinnütziger Verein wie der Förderverein der Uhlandschule, die Gemeindeverwaltung und nicht zuletzt auch der Hausmeister des Gemeindehauses, der die neuen Anschaffungen mit fachlichem Auge aussuchen und unterbringen musste. Kurz vor knapp – ein Tag vor Einsendeschluss – war es dann so weit, dass alle Beteiligten übereinstimmten, dass man einen Antrag auf Vergrößerung der Bühne und der Lichtanlage stellen wollte. Um 22.00 Uhr ging das mehrseitige Formular mit Projektbeschreibung und Kostenvoranschlag online raus und wurde in voller Höhe bewilligt.

Im Januar 2021 sollte dann die Lieferung kommen, doch zweimal war sie leider beschädigt vom Spediteur geliefert worden. Letzte Woche kam sie endlich heil an. Die Freude war groß beim Förderverein und den Spieler*innen. Alle hofften, endlich aufführen zu können. Im Dezember 2020 war nämlich noch ein weiterer Antrag gestellt und auch bewilligt worden beim Fonds der Darstellenden Künste (Neustart Kultur #TakeAction), um die fehlenden Produktionskosten auszugleichen, die durch eine Reduzierung der Zuschauerzahl aufgrund der Hygieneregeln im Gemeindehaus entstanden wären. Am 24.4.2021 war nun geplant, das neue Stück “Retoure oder Des Kaisers neue Kleider” auf der neuen, größeren Bühne zu zeigen. Doch der erneute Lockdown kippte diesen Plan.

Wie wir alle inzwischen wissen, muss in Pandemiezeiten Neues gelernt werden. Alle müssen flexibel und digital sein: Das Ensemble hat nun das Theaterstück auf Zoom entwickelt und aufgenommen. “Retoure oder Des Kaisers neue Kleider” hat in Form einer Zoom-Inszenierung am 24.4.2021 um 19.00 Uhr Premiere auf dem YouTube-Kanal des Musenstall5.

Gerettet ist damit die monatelange Arbeit des Ensembles für das Publikum!

(Weitere Publikumsinformationen folgen!)

www.musenstall5.de

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